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Kirchberg sucht Ideen für Waldbühne

Kultur Auf der Freilichtbühne soll mehr Leben einziehen

Kirchberg. 

Kirchberg. Die Siebenhügelstadt Kirchberg verfügt über etwas, worum sie andere Kommunen womöglich beneiden dürften: eine idyllisch gelegene Freilichtbühne. Dumm nur, dass diese 1962 eingeweihte Einrichtung in den zurückliegenden Jahren kaum noch genutzt wurde. Und das, obwohl erst 2012 umfangreiche Instandsetzungsarbeiten erfolgten. Um möglichem Vandalismus vorzubeugen, aber auch um das Material zu schonen, werden inzwischen die Sitzflächen der Bänke seit Jahren nur noch bei Bedarf angebracht.

"Ideengipfel" soll neuen Schwung bringen

Viele Kirchberger würden sich wünschen, dass rund um die Bühne nicht nur bei Chortreffen oder Hähnewettkrähen wieder etwas Leben einzieht. Daran ist auch der Stadtverwaltung gelegen. Aus diesem Grund hatte Bürgermeisterin Dorothee Obst jetzt zu einem "Ideengipfel" eingeladen, zu dem drei Stadträte und vier Bürger erschienen. Trotz der geringen Teilnehmerzahl wurden jede Menge Ideen auf den Tisch gelegt. Das Spektrum reichte von Theaterveranstaltungen über Bandwettbewerbe bis hin zu Filmvorführungen.

Als Knackpunkt erwies sich aber, wer den Hut für diese Veranstaltungen aufhaben sollte. Die Stadt selbst sieht sich dazu personell nicht in der Lage. Hingegen könnte sich Bürgermeisterin Obst durchaus vorstellen, bei baulichen Sachen, etwa der Elektrik, einiges nachzubessern. Für einen Lichtblick sorgte Tino Fäustel vom Heimatverein. Er könnte sich vorstellen, dass der Verein als eine Art Dachverband für die Aktivitäten auf der Freilichtbühne agiert.



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