Kirchberger Altstadt wird zum märchenhaften Osterland

Ostern Verzierter Brunnen, Häschenschule und Textil- und Heimatmuseum präsentieren feirliches Programm

Kirchberg. 

Kirchberg. Die Kirchberger Altstadt wird in diesen Tagen für die bevorstehenden Osterfeiertage herausgeputzt. So zieht seit dieser Woche der mit fast 2000 bunten Eiern geschmückte Brunnen oberhalb des Neumarktes die Blicke der Spaziergänger auf sich. Schon seit 2011 schmücken Frauen aus der Siebenhügelstadt alljährlich den Brunnen mit bemalten, umhäkelten oder durch Bänder verschönten Eiern. Wurden anfänglich noch echte Eier verwendet, sind es jetzt zu einem großen Teil Exemplare aus Plastik oder Styropor. Der Hauptgrund: Sie sind wesentlich strapazierfähiger, witterungsbeständig und können dadurch immer wieder verwendet werden.

 

Häschchenschule zu gleichnamigen Buch

 

Ein weiterer Hingucker befindet sich auf dem Altmarkt der Kleinstadt. Dort haben heimatverbundene Frauen eine Häschenschule aufgebaut. Und das aus gutem Grund, denn der Autor des gleichnamigen Buches, Albert Sixtus, war in Kirchberg als Lehrer tätig und brachte während dieser Zeit auch sein wohl bekanntestes Werk zu Papier, das 1924 veröffentlicht wurde. Ihm ist auch eine Sonderausstellung im Café Marie am Altmarkt gewidmet, die bis voraussichtlich eine Woche nach Ostern zu sehen sein wird.

 

Ausstellung mit selbstgestalteten Ostereiern

 

Und noch eine weitere Einrichtung der Stadt hat das Frühlingsfest im Visier. Am Ostersamstag und Ostersonntag laden die Betreiber des Textil- und Heimatmuseums im Meisterhaus zur Ausstellung "Österliche Impressionen" ein. Für die Umsetzung holten sie sich ganz besondere Helfer ins Boot. Kinder haben fleißig Ostereier gestaltet, um der Schau mit den zahlreichen Osterhasen ein besonderes Flair zu verleihen. Das alles trägt dazu bei, dass Kirchberg in diesem Jahr erstmals Bestandteil des thüringisch-sächsischen Osterpfades ist.