Kirche Wolkenburg ist fertig saniert

Bauarbeiten Das letzte Projekt bleibt der Altar

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Pfarrerin Annemarie Colditz zeigt die sanierte Fassade der Kirche mit den Freitreppen. Foto: Steffi Hofmann

Wolkenburg. Die Antragstellung zum großen Sanierungsvorhaben erfolgte noch durch ihren Vorgänger, erinnert sich Annemarie Colditz, die seit 2011 als Pfarrerin der Neuen Kirche Wolkenburg tätig ist. "Die Zusage für den Beginn kam dann ganz plötzlich im Sommer 2012", erzählt sie. Trotzdem sollte es noch fünf Jahre dauern, bis das um 1800 errichtete Gotteshaus vollständig saniert ist.

1,5 Millionen Euro aus Fördermitteln

Seit diesem Monat ist es nun soweit. Der vierte und letzte Bauabschnitt ging in die letzte Phase. Die Fassade und die Freitreppen wurden saniert und frisch gestrichen, die Pflaster um die Kirche erneuert, eine Drainage verlegt und frisches Gras gesät. 320.000 Euro hat das alles gekostet. Insgesamt flossen seit Baubeginn 1,5 Millionen Euro in die Kirche Wolkenburg. Das Geld stammte aus Fördermitteln über das Programm der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Fördermitteln vom Denkmalschutz und von der Landeskirche.

Festgottesdienst am Reformationstag

"Dazu gab es einen geringen Teil an Eigenmitteln wie Spenden", ergänzt Colditz. Vorerst gebe es auch keine weiteren Bauprojekte, die angedacht seien. Lediglich der Marmorstuck am Altar könnte irgendwann noch erneuert werden, so die Pfarrerin. Generell wünscht sie sich aber mehr Musik in dem Gotteshaus. "Es handelt sich hier um eine Konzertkirche, das sollte mehr wahrgenommen werden", sagt Annemarie Colditz. Am Reformationstag, dem 31. Oktober, findet um 16.30 Uhr ein Festgottesdienst mit einem Chor statt, zu dem die Gemeindemitglieder und Interessierte herzlich eingeladen sind.