Kita-Fassade mutwillig beschädigt?

Baureport Bürgermeister Ludwig über die Nachforschungen

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Obwohl keine Gefahr von den Schäden ausgehen soll, wurden die beiden Haupteingänge der Kita teilweise abgesperrt. Foto: Andreas Wohland

Reinsdorf. Am Verblendmauerwerk der Fassade der neuen Reinsdorfer Kita "Anne Frank" sind Schäden aufgetreten. Obwohl die laut Bürgermeister Steffen Ludwig zu keiner Zeit eine Gefahr für Kinder, Eltern und Mitarbeiter dargestellt hätten, wurden die betroffenen Eingangsbereiche zu Kinderkrippe und -garten vorsorglich mit Bauzaunfeldern abgesperrt. Bis Ende Januar soll eine Fachfirma die Schäden beseitigen. Gleichmäßige Rissbilder deuten auf Ausdehnungs- oder Schwindrisse hin. Aber den Bürgermeister beunruhigt in diesem Zusammenhang eine ganz andere Sache.

Strafanzeige gegen Unbakannt

"Auffällig ist, dass größere Schädigungen direkt über den beiden Haupteingängen festgestellt wurden. Bei genauer Untersuchung wurde deutlich, dass sie durch eine vertikale Krafteinwirkung, wie zum Beispiel durch einen Hammerschlag oder ähnliches, verursacht wurden", sagt er. Daher geht Ludwig von einer vorsätzlichen Sachbeschädigung aus, hat entsprechend Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt und hofft zugleich auf sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung. Nachforschungen haben zwischenzeitlich ergeben, dass die Beschädigung der Fassade im Zeitraum zwischen dem 23. Dezember gegen 16 Uhr und den Vormittagsstunden des ersten Weihnachtsfeiertages erfolgt sein muss.

Kita kann ganz normal betrieben werden

"Eine unmittelbar nach Feststellung der Schäden durchgeführte Prüfung hat zwar ergeben, dass sie keinerlei Auswirkung auf den Betrieb der Kindertagesstätte haben. Trotzdem ist es sehr traurig, wenn derartigen Vorkommnisse passieren, um den Kindern Schäden zuzufügen", ärgert sich Ludwig. Es sei für ihn nicht nachvollziehbar, dass es vermutlich eine Person gibt, dir durch Beschädigung der Fassade versucht habe, die Wiederaufnahme des Betriebs der Kindertagesstätte Anfang Januar zu verhindern.