Kita-Plätze für alle? Limbach erfindet Limbo-Karte

Soziales Zwickauer Modell dient als Vorlage

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Foto: kali9/Getty Images

Limbach-Oberfrohna. Wie könnten die heiß begehrten Kita-Plätze künftig gerecht vergeben werden? Eine Idee dazu hat der Stadtelternrat Oberbürgermeister Jesko Vogel übergeben.

Die sogenannte "Limbo-Karte" ist Bestandteil einer überarbeiteten "Satzung über die Erhebung von Elternbeiträgen in städtischen Kindertageseinrichtungen der Großen Kreisstadt Limbach-Oberfrohna". Viele Punkte der aktuellen Satzung müssen laut Stadtelternrat dringend überarbeitet werden.

Ganz nach dem Zwickauer Vorbild

So befürworten die Elternvertreter künftig eine Vereinheitlichung des Anmeldeverfahrens und schlagen die Einführung einer "Limbo-Karte" nach Vorbild der bereits erprobten "Zwiki-Karte" in Zwickau vor.

"Das Verfahren bringt sowohl den Eltern als auch den Einrichtungen eine Planungssicherheit von rund einem Jahr", sagt Lars Frischmann, stellvertretender Vorsitzender des Stadtelternrates.

Weitere Verbesserungen werden gewünscht

Auch mit den derzeit üblichen zwei Wochen Eingewöhnungszeit sind die Elternvertreter nicht einverstanden. Sie wollen eine Erhöhung auf vier Wochen. "Diese Zeit ist für Kinder und Eltern prägend und bildet den Grundstein der Beziehung zwischen Kind, Eltern und Erzieherinnen", so Frischmann.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Einführung von zwei Stunden Vor- und Nachbereitungszeit pro Woche für Erzieherinnen.