Kita und Gymnasium packen für Johanniter

Hilfe Aktion "Johanniter-Weihnachtstrucker" nehmen Hilfspakete an

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Die Aktion wird auch durch die Kita "Kinderland" unterstützt. Foto: Johanniter

Werdau/Fraureuth. Der Regionalverband Zwickau/Vogtland freut sich über die Unterstützung für die Aktion "Johanniter-Weihnachtstrucker". Am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Werdau wurden 40 Päckchen gepackt. Die Mädchen und Jungen aus der Kindertagesstätte "Kinderland" in Ruppertsgrün übergaben sieben vollgepackte Päckchen. Die Übergaben fanden an den letzten Tagen im Beisein von Medienvertretern statt.

Letztes Jahr mehr als 56.500 Hilfspakete

"Wir haben in jeder unserer Gruppen dazu aufgerufen, die Aktion der Johanniter in der Vorweihnachtszeit zu unterstützen", sagte Cathleen Herold, kommissarische Leiterin des "Kinderlandes". Sie findet lobende Worte zur Unterstützung durch die "fleißigen Eltern" der Kinder. "Wir freuen uns riesig und sind sehr dankbar für jedes Päckchen, mit welchem wir bei unserer Aktion unterstützt werden", erklärte Johanniter-Pressesprecherin Katja Böwe.

Die Aktion "Johanniter-Weihnachtstrucker" gibt es bereits seit 24 Jahren. Dabei werden Hilfspakete mit Grundnahrungsmitteln und Hygieneartikeln angenommen, welche nach Weihnachten von einem Laster-Konvoi und zahlreichen ehrenamtlichen Helfern nach Osteuropa zu notleidenden Menschen in Albanien, Bosnien-Herzegowina und Rumänien gebracht werden. Im Jahr 2016 konnten mehr als 56.500 Hilfspakete gesammelt und verteilt werden.

Mit Hilfe von mehr als hundert ehrenamtlichen Fahrern und Helfern wurden die Pakete in vier Konvois in Kleinstädte und Dörfer sowie schwer zugängliche Bergdörfer in den Zielländern transportiert. "Dort herrschen vielerorts sehr einfache Lebensumstände und schwierige Lebensbedingungen", sagt Böwe. "Die Menschen leiden teilweise Hunger und leben mancherorts am Existenzminimum." Die Unterstützung geht an sozial schwache und kinderreiche Familien, Waisen, Senioren, Menschen mit Behinderung und Besucher von Armenküchen.