Kleine Änderungen gefordert

Richtlinie Crimmitschau diskutiert über Vereinsförderung

Crimmitschau. 

Im Rathaus wird eine Änderung der Vereins- und Sozialförderrichtlinie vorbereitet. Die Vereine tragen bisher 20 Prozent der Gebühren für die Nutzung der Sportstätten. Die Pläne sehen vor, dass sie Sporthallen und Kunsteisstadion für Kinder- und Jugendarbeit kostenlos nutzen dürfen. Im Gegenzug sollen die Vereine dann 100 Prozent der Kosten für die Nutzung durch Erwachsene tragen. Oberbürgermeister Holm Günther (Für Crimmitschau) geht davon aus, dass dadurch zwischen 15.000 und 20.000 Euro mehr in die Stadtkasse fließen können. Dabei handelt es sich um eine Grobschätzung. "Es gibt viele Kleinigkeiten, die noch zu einer Änderungen führen können", sagt Günther. Die Beschlussfassung der neuen Richtlinie ist im November geplant.

Der Vorstand des Stadtsportverbandes beschäftigt sich bereits seit mehreren Monaten mit den Auswirkungen. "Wir haben als Vorstand des Stadtsportverbandes grundsätzlich Verständnis für die Pläne der Stadtverwaltung und des Stadtrates. Wichtig ist: Die Kosten, die Vereine bezahlen sollen, müssen bezahlbar und vorausschaubar sein. Das ist bei der Regelung, die momentan diskutiert wird, der Fall", sagt Drewanz. Trotzdem fordert er noch einige Nachbesserungen: Im erwachsenen Bereich soll die Nutzung für Liga-, Wettkampf- und Turnierbetrieb kostenlos möglich sein. Bisher ist nur die Abrechnung von vollen Stunden bei der Nutzung möglich. Dabei macht die Abrechnung von halben Stunden durchaus Sinn. Zudem sollte Vereinen, die erst nach 21 Uhr trainieren können, ein Nachlass eingeräumt werden.