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Kleine Züge fahren in die Nacht

Museum Traditionelles Gartenfest lockte hunderte Schaulustige nach Werdau

Werdau. 

Werdau. Die Gartenbahn am Werdauer Stadt- und Dampfmaschinenmuseum hat von ihrer Faszination nichts verloren. Vor allem dann, wenn die Anlage hinter dem Haus und die darauf fahrenden kleinen Züge wie am vergangenen Samstag zum diesjährigen Museumsgartenfest beleuchtet sind. Museumschef Hans-Jürgen Beier zeigte sich mit der Besucherresonanz bereits am frühen Abend überaus zufrieden.

"Wir hatten ja in diesem Jahr schon Veranstaltungen, bei denen die Besucher aus unterschiedlichen Gründen ausgeblieben sind", lachte der Historiker, während die Gartenbahner um Holger Schwarz ihre Anlage auf die Nachtfahrt vorbereiteten. Dabei ging es nicht nur um die Gläser mit den Teelichtern, welche links und rechts der Gleise verteilt wurden und das Ganze in ein tolles Licht tauchten.

Eigene Züge mitgebracht

Die kleinen Züge drehten bereits seit den Mittagsstunden ihre Runden. In den Abendstunden gingen an den meisten Lokomotiven und in den Personenwaggons die Lichter an. "Wir haben auch dieses Jahr einige Gäste, die ihre Züge mitgebracht haben und uns auch an den Fahrreglern helfen konnten", freute sich Holger Schwarz mit einen Blick auf Anton Richter.

Der Junge kam mit seinem Vater extra für die Nachtfahrt aus Siebenlehn nach Werdau, wo er die meiste Zeit am Bahnhof auf der Innenseite die Züge für ihre Fahrten rund um das Modell der Burg Schönfels vorbereitete. Auf dieser Strecke war zur Nachtfahrt neben der bekannten Harzquerbahn auch ein klassischer Reichsbahn-Personenzug mit einer sehenswerten "Ludmilla"-Diesellok und den passenden Wagen unterwegs.



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