Kleiner Verein hilft bei Schulneubau in Nepal

Spenden Kirchberger Gymnasium erzielt 20.000 Euro bei Benefizläufen

Hartmannsdorf. 

Hartmannsdorf. Wie man mit begrenzten Mitteln, dafür aber viel persönlichem Einsatz Menschen in einem fernen Land dabei helfen kann, ihre Lebensbedingungen zu verbessern, zeigt das Beispiel des Hartmannsdorfer Vereines "Unsere Hilfe für Nepal". Erst 2017 gegründet, haben es dessen lediglich sieben Mitglieder geschafft, die durch ein Erdbeben zerstörte Schule in einem nepalesischen Bergdorf wieder aufzubauen.

Bildung steht vor allem in armen Ländern an erster Stelle

Die Idee dazu ging auf eine Nepal-Reise von Andreas Voigt zurück. Der einheimische Reiseleiter berichtete seinerzeit auch darüber, dass beim Erdbeben 2015 die kleine Schule in Bodu stark beschädigt wurde und kaum noch die Möglichkeit für das Unterrichten der Kinder aus der Region bot. "Bildung ist in einem derart armen Land ungeheuer wichtig. Nur so haben die Leute in Nepal eine reale Chance auf ein besseres Leben", betonte Vereinsvorsitzender Andreas Voigt.

Kirchberger Gymnasium ermöglichen den Anfang

Die Instandsetzung des Gebäudes hätten rund 5000 Euro, der Bau einer dringend notwendigen Toilette noch einmal 3000 Euro gekostet. Die Kosten für einen Komplettneubau nur 15.000 Euro. Beim Aufbringen des Geldes kam Unterstützung von Jugendlichen des Kirchberger Christoph-Graupner-Gymnasiums, die fast 20.000 Euro als Erlös aus zwei Benefizläufen beisteuerten. Inzwischen steht die neue Schule und wird genutzt. Jetzt soll ein Anbau für eine Küche, einen Speiseraum sowie ein Zimmer errichtet werden, in dem die Kinder bei extremen Witterungsbedingungen übernachten können.