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"Kochen verbindet": Essen und interkultureller Austausch

Gulasch Ungarische Küche im Park an der Lutherkirche

Zwickau. 

Zwickau. "Kochen verbindet" hieß es am Freitag wieder in Zwickau. Ein kulinarischer Abend widmete sich der ungarischen Küche auf der Bühne im Bereich an der Lutherkirche. Auf der Speisekarte standen dieses Mal ungarische Gerichte. Gekocht wurde an diesem Abend Kesselgulasch, und das traditionell im Kessel auf offenem Feuer, genau wie es in Ungarn auch heute noch üblich ist.

Unter den Teilnehmern ist auch Annett Wild. Sie erklärte: "Die ungarische Küche ist eine der besten Küchen Osteuropas und vor allem bekannt durch ihre feurig-scharfe Gulaschsuppe, leckeres Langós, die süße Sünde Palatschinken oder die echte ungarische Salami. Eine zentrale Rolle nehmen Paprika, frisch, als Pulver oder püriert und Sauerrahm ein, die zum Würzen und Abschmecken einer Vielzahl an Speisen dienen. Außerdem sparen die Ungarn auch nicht am Knoblauch.

Neben der Mitwirkung an der Zubereitung der Speisen besteht für Gäste, Kleinkünstler und Kreative die Möglichkeit, sich im Rahmen einer "offenen Bühne" im Lutherkeller vorzustellen und ihre Lieder, Gedichte oder Sketche zum Besten zu geben. Das Projekt "Kochen verbindet" findet seit Mitte 2017 mehrmals im Jahr an wechselnden Orten in Zwickau statt. Es bietet nicht nur die Möglichkeiten gemeinsam zu Essen, sondern schafft vor allem auch Raum für Begegnungen, Gespräche, Neugier und interkulturellen Austausch. Die Teilnahme an der Veranstaltung war kostenlos. Organisiert wurde der kulinarische Abend vom Büro der Gleichstellungs-, Ausländer-, Integrations- und Frauenbeauftragten in Kooperation mit der Stadtmission Zwickau.