"Kochen verbindet" Menschen bald wieder

Projekt Nächste Runde am 12. März in der Christophorus-Kirche

Zwickau. 

Zwickau. Um Begegnungen zwischen Menschen verschiedener Herkunft, Zeit für Gespräche und kulinarische Vielfalt geht es bei "Kochen verbindet". Das Projekt gibt es in Zwickau seit zwei Jahren und findet mehrmals im Jahr statt - in sich wechselnden Einrichtungen. Das "Kochstudio" der Nikolaikirchgemeinde war Gastgeber der ersten Veranstaltung in diesem Jahr. Zum Auftakt wurde der Dom mit einer fachkundigen Führung besichtigt.

"Wir wollen immer einen kulturellen Aspekt in unsere Veranstaltungen einbinden", sagt Organisatorin Isabell Kühnreich, Mitarbeiterin im Büro der Gleichstellungs-, Ausländer-, Integrations- und Frauenbeauftragten. Sie freute sich über mehr als 30 Teilnehmer, die gemeinsam Tomaten, Gurken, Möhren und Zwiebeln aber auch das arabische Fladenbrot für einen syrischen Salat schnippelten, Hähnchen und den Reis für die Hauptspeise gebraten und gekocht haben, um dann nach etwa anderthalb Stunden das leckere Drei-Gänge-Menü mit zwei verschiedenen Hähnchengerichte gemeinsam zu genießen.

"Ein Gericht ist ziemlich scharf geworden, weil wir aus Versehen Peperoni statt Paprika verarbeitet haben", verriet Kühnreich, die auch erklärte: "Die syrische Käse-Milch-Nachspeise wurde im Vorfeld zubereitet, weil sie sehr aufwändig ist". Sami Chabouk gehörte zu den drei jungen Männern, die sich dabei fleißig am Zubereiten vom Essen beteiligten. Der 32-jährige Syrer unterstützt seit Mitte Dezember bei seinem Bundesfreiwilligendienst die beiden Sozialarbeiterinnen in der Integrationsberatungsstelle in Zwickaus Hauptstraße 56.