Komplette Sanierung der Kindertagesstätte in Limbach-Oberfrohna

Umzug Kindergarten-Kinder wechseln vorläufig in die ehemalige Wasserturmschule

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Großes Räumen und Kistenschleppen: In der ersten Herbstferienwoche zieht die Kindertagesstätte Am Hohen Hain mit derzeit 93 Kindern und 14 Mitarbeitern in ihr Übergangsquartier in der ehemaligen Wasserturmschule. Das ist nötig, um die schon lange vorbereitete Sanierung des 1970er-Jahre-Plattenbaus auf den Weg zu bringen.

"Während des Umzuges haben wir eine Woche geschlossen und stellen nur eine Notbetreuung sicher. Aber wir haben ganz tolle Eltern, die uns sehr unterstützen - dafür sind wir sehr dankbar", betonte Helge Walter, der Geschäftsführer der Gesellschaft für soziale Betreuung Bona Vita, die die Kindertagesstätte betreibt. Nach seinen Worten ist die nun gefundene Lösung ideal: "Die Räume am Wasserturm sind hell, groß und für uns gut nutzbar und durch den Auszug können die Arbeiten am Hohen Hain ab November ohne Einschränkungen laufen".

Gesamtinvestition von 2,8 Millionen Euro

Geplant sind in den nächsten Monaten die komplette Sanierung des Gebäudes sowie eine Aufstockung und ein Anbau. Dadurch entstehen mehr nutzbare Räume, auch für pädagogische Arbeit und Therapien. Zudem werden sich die Wegebeziehungen wesentlich verbessern. Weiterhin werden Garderoben- und Sanitärbereiche getrennt. Der Eingang wird verlegt, ein Kinderrestaurant und ein Mehrzweckraum entstehen völlig neu.

Die Arbeiten sollen Ende 2020 abgeschlossen sein, insgesamt werden 2,8 Millionen Euro investiert. 450.000 Euro fließen hierbei aus einem Bundesprogramm und 1,25 Millionen Euro gibt die Stadt als Zuschuss. In der früheren Grundschule teilt man sich das Gebäude mit dem kürzlich neu eröffneten Schulzentrum des Evangelischen Schulvereins. Da sich beide Einrichtungen in verschiedenen Etagen befinden und getrennte Eingänge haben, gibt es keine Probleme in den täglichen Abläufen.