Kopf an Kopf in der Oberliga

Handball HC Glauchau/Meerane trifft auf Team aus dem Burgenland

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Letzte Anweisung: Das HC-Team soll die Chancen besser nutzen. Foto: Frenzel

Glauchau/Meerane. In der mitteldeutschen Oberliga geht es momentan sehr eng zu. Das bekommt auch der HC Glauchau/Meerane, der mit 11:11 Punkten auf dem achten Platz steht, zu spüren. Bis zum ersten Podestplatz beträgt der Rückstand nur vier Zähler. Auf die Abstiegszone hat das HC-Team aber auch nur einen Vorsprung von drei Punkten. Deshalb wäre für die Mannschaft aus Glauchau und Meerane im letzten Heimspiel des Jahres ein Doppelpunktgewinn ganz wichtig. Die Schützlinge von Trainer Jörg Neumann treffen auf den Tabellendritten HC Burgenland. Die Partie beginnt 17 Uhr. Bei den Gästen gibt es ein Novum: Sie werden von einer Übungsleiterin - dabei handelt es sich um Ines Seidler - betreut. Die Gastgeber müssen auf den gesperrten Torhüter Ludek Kylisek und wahrscheinlich auch auf den verletzten Rechtsaußen Kevin Otto verzichten.

Fest steht: Die Mannschaft aus Glauchau und Meerane muss vor allem die Präzision beim Torwurf verbessern. Sie hat zuletzt zu viele gute Chancen ungenutzt gelassen. Deshalb gab es am Samstag auswärts beim USV Halle eine 26:29 (13:15)-Niederlage. Vor den 200 Zuschauern lagen die Gäste in der zweiten Halbzeit sogar mit 20:17 in Führung. Danach häuften sich die Fehlversuche. "Wir können uns momentan nicht für den Aufwand belohnen", sagt Vereinschef Jens Rülke. Beste Werfer im HC-Team waren David Kylisek (6), Rostislav Bruna und Christian Döhler (je 5). Damit führt Christian Döhler auch weiterhin die interne Torschützenliste an. Das Eigengewächs hat den Ball bisher 54-mal im gegnerischen Kasten versenkt.