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Kränze und Worte gegen das Vergessen

Gedenken In Hohenstein-Ernstthal wurde an die Opfer der NS-Diktatur erinnert

Hohenstein-Ernstthal. 

Hohenstein-Ernstthal. Zur Erinnerung an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor genau 75 Jahren wurden am Montag am Mahnmal am Anton-Günther-Weg in Hohenstein-Ernstthal Kränze niedergelegt. Der 27. Januar wurde bereits 1996 auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog zum offiziellen deutschen Gedenktag für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Die Vereinten Nationen erklärten ihn 2005 zum Holocaust-Gedenktag.

Unter den Teilnehmern bei der Gedenkveranstaltung waren auch Schüler des Lessing-Gymnasiums. "Ihr seid die Generation, die es weitertragen muss, damit so etwas nicht wieder passiert", sagt Stadtchronist Wolfgang Hallmann zu Beginn seiner Ansprache zu den Schülern. Hallmann erinnert anschließend daran, dass es in Hohenstein-Ernstthal kurz vor dem Ende der NS-Diktatur auch eine Außenstelle des Konzentrationslagers Flossenbürg gegeben hat. Sie befand sich auf dem Areal neben dem Schützenhaus. Hier waren Zwangsarbeiter unter menschenunwürdigen Bedingungen untergebracht und kurz vor Kriegsende auf Todesmärsche geschickt.



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