Kränze werden zu Hinguckern

Totensonntag Tag der offenen Gärtnerei

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Elke Maslowski (li.) und Johanna Neubert haben die Trauerfloristik vorbereitet. Foto: Holger Frenzel

Glauchau. In ganz unterschiedlichen Größen gestaltet das Team der Gärtnerei Burckhardt am Eschenweg in Glauchau die Floristik vor dem Totensonntag. "Dafür werden viele Naturprodukte verwendet", sagt Inhaber Wolfgang Neubert.

Ein Großteil kommt dabei direkt aus der Region. Dazu gehören Zapfen in verschiedenen Formen und Weidenkätzchen. Als Grundlage dienen unter anderem die Zweige von Kiefer, Fichte und Weißtanne. Zu besonderen Hinguckern entwickeln sich einige exotische Früchte - dabei handelt es sich beispielsweise um Prothea, getrocknete Disteln und Mohnkapseln. "Die Kunden haben eine breite Auswahl", sagt Neubert.

Viel Arbeit vor dem Totensonntag

Bei einem Tag der offenen Gärtnerei, der am heutigen Samstag von 8 bis 16 Uhr stattfindet, rückt die Floristik zum Totensonntag in den Mittelpunkt. Die Ausstellung ist auch noch zu Beginn der neuen Woche zu sehen. Die Gestecke, die in diesen Tagen erworben werden, sollen bis zum März oder April 2018 auf den Gräbern bleiben.

"Dann beginnt wieder die Frühjahrsbepflanzung", sagt Wolfgang Neubert. Für den Inhaber der traditionsreichen Gärtnerei gibt es momentan viel Arbeit. Schließlich werden auch schon die Vorbereitungen für die Adventsschau am 25. November (8 bis 16 Uhr) und 26. November (10 bis 16 Uhr) vorangetrieben werden.