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Krisenstab des Zwickauer Theaters tagt nach Ostern

Theater Generalintendant zur aktuellen Situation und zum weiteren Spielbetrieb

Zwickau. 

Zwickau. Mit großer Freude haben die Theaterleitung und die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Theaters die Enthüllung des Nordgiebels des Zwickauer Gewandhauses verfolgt. Nun ist der auffallende Schmuckgiebel des stadtbildprägenden historischen Gebäudes, der nach alten Vorlagen restauriert wurde, wieder zu sehen. Damit ist ein weiterer Bauabschnitt auf dem Weg zur Wiedereröffnung des Theaters beendet. Der Termin dafür steht zur Zeit leider noch nicht fest. Verzögerungen im Zeitplan gibt es aufgrund der Aufhebung der Ausschreibung für die Saalbestuhlung, außerdem ist zurzeit nicht absehbar, ob es durch die Corona-Pandemie zu Verzögerungen in der Bauausführung oder bei den Lieferketten kommen könnte. Mit der Frage, wie sich das Leben in einigen Wochen im Kontext der Corona-Krise gestalten wird, beschäftigt sich auch Generalintendant Roland May. Das betrifft insbesondere alle künstlerischen Planungen am Theater Plauen-Zwickau.

Am 15. April wird deshalb erneut der Krisenstab des Theaters tagen, um Pläne für die kommenden Wochen konkreter benennen zu können. Zum jetzigen Zeitpunkt sieht Roland May eine Wiederaufnahme des Spielbetriebes in naher Zukunft äußerst skeptisch. Deshalb stehen auch die beiden großen Sommertheaterstücke - das Musical "Rock of Ages" im Parktheater Plauen und der "Liebestrank" - in Frage. Sollten sie nicht realisiert werden können, plant das Theater für den Sommer eine große Gala mit allen Sparten für beide Städte - falls bis dahin wieder Großveranstaltungen stattfinden können, was ebenfalls zum heutigen Zeitpunkt noch nicht feststeht.

Roland May bedankt sich ganz ausdrücklich bei der Belegschaft des Theaters Plauen-Zwickau, die eine enorme Einsatzbereitschaft zeigt, zum Beispiel in der Erarbeitung geplanter Projekte im Homeoffice oder der zahlreichen Videobeiträgen, die auf den Social-Media-Kanälen zu sehen sind. "Den größten Dank richte ich an alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die sich schon frühzeitig mit dem Nähen von Gesichtsmasken beschäftigt haben und dies anhaltend tun. Auch haben sich einige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bereit erklärt, momentan in strukturell wichtigen Einrichtungen auszuhelfen, um die Versorgung der Bevölkerung sicher zu stellen", so May.

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