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Corona-News

Kunst hinter verschlossenen Türen

Ausstellung Eröffnungstermin der großen Hüttengrund-Schau ist derzeit unklar

Lichtenstein. 

Lichtenstein. Die neue Jahresausstellung im Foyer des Daetz-Centrums steht zwar schon, aber die für den 5. April geplante Eröffnung verschiebt sich auf unbestimmte Zeit.

Im Vorfeld hatte es einige Verzögerungen und Diskussionen gegeben, weil sich die Stadt Lichtenstein und die Daetz-Stiftung nur schwer über eine Teilräumung des Foyers einigen konnten. Nun will die Albrecht-Mugler-Stiftung unter dem Titel "Aha-Holz" Skulpturen, Bilder und Grafiken von Siegfried Otto-Hüttengrund zeigen.

"Das hat es so in dieser Größenordnung noch nicht gegeben", sagt der Künstler, der in Hermsdorf und Hohenstein-Ernstthal arbeitet. Der 68-Jährige beschäftigt sich schon seit langem intensiv mit der griechischen und ägyptischen Mythologie, alten Sagen, aber auch Themen wie Leben und Tod oder menschlichen Eigenarten. Diese Vielfalt zeigt sich in Bildern, die oft in kleinen Details besondere Geschichten erzählen. Dabei geht es oftmals auch düster oder grausam zu.

Ausstellung kann trotz Corona lange bestaunt werden

Bekannt geworden, ist Siegfried Otto Hüttengrund vor allem durch seine Grafiken und die Malereien. Verschiedene künstlerische Techniken werden dabei vereint, zum Beispiel wenn detailreiche Drucke mit gemalten Bildbereichen ergänzt werden. Während die Malereien im Obergeschoss zu sehen sind, stehen unten im Foyer die Skulpturen, die Hüttengrund auch schon seit etlichen Jahren meist aus großen Holzstämmen herausarbeitet.

Die entsprechenden künstlerischen Techniken will die Mugler-Stiftung bei Workshops vermitteln. Doch auch diese Pläne sind durch die Corona-Krise vorerst in der Warteschleife. Die Ausstellung soll aber bis Mitte Dezember zu sehen sein, so dass es noch genug Zeit gibt.

Anliegen der Albrecht-Mugler-Stiftung ist, Kunst, Kultur und Wissenschaft der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Im Internet stellt sich die Stiftung unter www.artig-online.de vor.



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