Kunstsammlungen Zwickau würdigen Bauhaus

Bauhaus Innovative Experimentierstätte und Ideenschmiede

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Petra Lewaey, die Leiterin der Kunstsammlungen, führt durch die Ausstellungen. Foto: msz / Alfredo Randazzo

Zwickau. Mit dem 100-jährigen Bauhaus-Jubiläum würdigen die Kunstsammlungen Zwickau in einer Ausstellung mit Fotografien und Dokumenten das Wirken zweier Persönlichkeiten, deren Schaffen eng mit dem Bauhaus verbunden ist: Hildebrand Gurlitt und Albert Hennig. Neben Aquarellen, Fotografien und Zeichnungen sind auch zahlreiche Dokumente aus der Bauhaus-Zeit durch die Erbengemeinschaft Albert und Edit Hennig im Jahr 2008 an die Kunstsammlungen gegeben worden.

Im Kabinett werden erstmals auch Archivalien und Briefe vorgestellt, die aus Hildebrand Gurlitts Zeit als Museumsdirektor in Zwickau (1925-30) stammen und seine Beziehungen zum Bauhaus dokumentieren. Das Bauhaus revolutionierte die freien und angewandten Künste, die Architektur, die Gestaltung und die Pädagogik wie keine andere Ausbildungsstätte im 20. Jahrhundert.

Als "Staatliches Bauhaus" 1919 in Weimar gegründet, als "Hochschule für Gestaltung" in Dessau und bis zur erzwungenen Auflösung 1933 als private Lehranstalt in Berlin, wirkte das Bauhaus als innovative Experimentierstätte und wirkungsmächtige Ideenschmiede. In nur 14 Jahren beeinflusste das Bauhaus Künstler, Architekten, Gestalter und Kulturvermittler für Generationen. Die Ausstellung kann bis10. März besichtigt werden.