Kunstsammlungen Zwickau zeigen was im Boden steckt

Museum Mitmach-Ausstellung für Kinder

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Kinder am Ausgrabungskasten in der Kuppelhalle. Foto: Ralph Koehler

Zwickau. Bodenschätze stehen neben Geschichte(n) aus dem Untergrund im Mittelpunkt der gleichnamigen Sonderausstellung in den Kunstsammlungen Zwickau Max-Pechstein-Museum.

In der Exposition dreht sich alles um den Boden sowie um das Ausgraben, Ausprobieren, Experimentieren und Erforschen. Die vielen Facetten des Bodens können an zahlreichen Stationen von den Besuchern erkundet werden.

Der Boden hat viele Geschichten zu erzählen

Eine erste Erkenntnis ist die Tatsache, dass Boden nicht einfach da ist. Über die Jahrtausende hinweg entstanden und sich immer neu bildend, ist der Boden nicht nur die lockere Erde auf dem festen Gestein, sondern zugleich ein riesiges Archiv. Er vergisst nichts und bewahrt vieles. Seine Erzählungen handeln von Glück und Gefahr, guten Taten und unerfüllten Träumen.

Doch damit nicht genug: Boden inspiriert Künstler, beherbergt die skurrilsten Gäste, ernährt alle und ist ein leidenschaftlicher Sammler. Eigentlich ist er das größte Museum der Welt. Nur stellt er seine Schätze nicht aus. Um sie zu finden, muss man die Tricks der Profis kennen - und die lernt man in den Kunstsammlungen.

Geheimnisse entlocken

Unter anderem werden Fragen beantwortet, darunter, wie entdeckt man mittelalterliche Burgen? Wie datiert man alte Knochen? Welche Bäume wuchsen vor 13.000 Jahren? Wie funktioniert eine archäologische Ausgrabung. Die ständige Ausstellung der mineralogisch-geologischen Sammlungen im Untergeschoss des Museums präsentiert kostbare Bodenschätze mit prächtigen Mineralien, funkelnden Edelsteinen und wertvollen Metallen, auch Kohle und Fossilien.

Die Kunstsammlungen Zwickau haben von Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 13 bis 18 Uhr geöffnet.