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Chemnitz

Kunstwerk entsteht

Förderturm Zeichen der Industriekultur

Zwickau/Mülsen. 

Zwickau/Mülsen. An der Südwestseite des Turmes des ehemaligen Martin-Hoop-Schachtes IVa wird voraussichtlich ab der kommenden Woche ein weithin sichtbares Kunstwerk entstehen. Ein 30 mal 16 Meter großes Bild soll auf Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Zwickauer Industriekultur als "Motor der sächsischer Wirtschaft" hinweisen.

Das Ganze läuft im Rahmen des länderübergreifenden Projektes "InduCult 2.0", das sich als eine junge Erscheinung in der europäischen Kulturlandschaft der Industriekultur abseits der Metropolen in Mitteleuropa widmet. Gemeinsam mit dem Eigentümer des Turmes, der Firma MSB Metall- und Stahlsystembau, hat der Landkreis in den zurückliegenden Monaten einen Künstler gesucht, der das Projekt umsetzt.

Eine Jury wählte schließlich unter zwölf Bewerbern aus drei europäischen Ländern den Leipziger Christoph "Flamat" Steyer aus. Der 38-Jährige wird bei der Gestaltung seines überdimensionalen Kunstwerkes voraussichtlich mehr als 150 Liter Fassadenfarbe und 250 Farbsprühdosen verbrauchen. Zwischen fünf und sieben Tagen wird Christoph Steyer benötigen, bis sein Werk fertig ist. Die Kosten, für die europäische Fördermittel bereitgestellt werden, belaufen sich auf 60.000 Euro. Der Kulturraum Zwickau/Vogtland fördert das Hängegerüst.



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