"Kunze-Fabrik" wird bis 2019 ungebaut

Umbau Oberlungwitzer Fabrikgebäude wird Haus für betreutes Wohnen

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Foto: Getty Images/iStockphoto/io_nia

Oberlungwitz. Für eins der markanten Oberlungwitzer Fabrikgebäude gibt es eine Zukunft. In der früheren Strumpffabrik Otto Kunze an der Hofer Straße 18 sollen Plätze für Betreutes Wohnen, Demenzwohngruppen und eine Tagespflege entstehen. Auch ein Café und eine Physiotherapie sind in den Plänen vorgesehen.

Über den entsprechenden Umnutzungsantrag hat der Technische Ausschuss der Stadt Oberlungwitz in seiner letzten Sitzung positiv entschieden. Eigentümer des Gebäudes ist der Oberlungwitzer Unternehmer Albrecht Mugler, der schon mehrfach Gebäude mit industriegeschichtlicher Bedeutung saniert hat. Auch die "Kunze-Fabrik" soll denkmalgerecht saniert werden und künftig Platz für knapp 60 Bewohner bieten.

Die Außenanlagen sollen einbezogen werden, um eine ländliche geprägte Wohnanlage zu schaffen. Die Physiotherapie und je nach Ausrichtung des Pächters auch das Café sollen öffentlich sein. Ein größerer Veranstaltungsraum ist auch geplant, denn Platz ist in dem Mitte der 1920er Jahre errichteten Gebäude mit einer Gesamtfläche von rund 4000 Quadratmetern reichlich.



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