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"Löschangriff nass": Das sind die besten Nachwuchsbrandschützer

Jugendfeuerwehr Teams aus Marienthal und Auerbach machen das Rennen

Zwickau. 

Zwickau. In der Feuerwehrsportart "Löschangriff nass" ermittelten am Sonnabend Zwickaus Jugendfeuerwehren ihre Besten. Dazu hatten insgesamt fünf Wehren der Muldestadt ihre Mannschaften nach Marienthal geschickt. Die Teams kämpfen in zwei Altersgruppen um die Titel. Die Regeln waren klar umrissen: Loslaufen, Wasserentnahme herstellen, Schläuche ausrollen, Kupplungsverbindungen bilden und dann aus fünf Meter Abstand mit dem Wasserstrahl eine Zielscheibe anvisieren. Die Aufgabe war erfüllt, wenn die Behälter hinter der nur wenige Zentimeter großen Öffnung in den Scheiben von den Angriffstrupps mit Wasser gefüllt waren.

Warum waren nicht mehr Teams dabei?

Am Ende machten das Team der Marienthaler Wehr (bis 13 Jahre) und die Mannschaft der Auerbacher Jugendfeuerwehr (bis 18 Jahre) das Rennen. Letztere war darüber hinaus auch die einzige Mannschaft, bei der die Stoppuhr unter einer Minute stehen blieb. Stadtjugendfeuerwehrwart Wolfgang Zindler lobte die Einsatzfreude und den Kampfgeist, mit der die Kinder und Jugendlichen an den Start gingen. "Selbst wenn nicht immer alles geklappt hat, waren es wirklich ansprechende Leistungen. Natürlich hätte ich mich gefreut, wenn sich noch ein paar mehr unserer insgesamt 15 Jugendfeuerwehren an dem Wettbewerb beteiligt hätten. Auf der anderen Seite ist mir aber auch klar, dass das immer auch mit einem erheblichen Aufwand verbunden, den nicht jede Wehr stemmen kann." Vielleicht würde ja im kommenden Jahr ein größeres Teilnehmerfeld um die Titel kämpfen.



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