Lästige Baustellen verschwinden langsam

Strassenbau Aufatmen bei Kraftfahrern

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Foto: nastenkapeka/Getty Images/iStockphoto

Werdau/Crimmitschau. Mit einiger Sicherheit hat das Thema Straßenbau in der Region in diesem Jahr den einen oder anderen Autofahrer zur Weißglut gebracht. Schließlich gab es ja von den Baustellen jede Menge, wobei einige Nadelöhre wie die Marienstraße und die Kreuzung an der Annoncenuhr in Werdau wahrscheinlich noch eine ganze Weile aktuell sein werden.

Aufatmen gibt es dagegen seit letzten Freitag in der Leipziger Straße in Crimmitschau, die zwischen dem Mannichswalder Platz und der Gutenbergstraße wieder befahrbar ist. Am Vormittag wurde vor der Ampelkreuzung noch die entsprechende Fahrbahnmarkierung aufgetragen, kurz darauf wurde die Straße ohne großes Theater für den Verkehr freigegeben.

Kosten bei rund 1,06 Millionen Euro

Gleiches wird es wohl auch am kommenden Freitag auf der Westtrasse zwischen der Brücke über das Koberbachtal und dem Neukirchener Krippenberg geben, wenn die Straße nach der erfolgten Reparatur der Böschung in Richtung Werdau wieder auf allen Spuren befahrbar sein wird. Besagte Böschung war vor knapp einem Jahr teilweise abgerutscht.

Das zuständige Landesamt für Straßenbau und Verkehr hatte umfangreiche Prüfungen angestellt und am Ende eine starke Durchfeuchtung des Bodens als Grund für diese Havarie festgestellt. Die gesamten Arbeiten an der Böschung haben nach Angaben der Behörde rund 260.000 Euro verschlungen.Abgeschlossen ist dagegen der grundhafte Ausbau der Straßen "Kolonie" und "Zur Kolonie" im Werdauer Ortsteil Leubnitz. Die Gemeinschaftsmaßnahme der Stadt und der Wasserwerke kostete 1,06 Millionen Euro.