Landkreis Zwickau: Wie geht es mit dem Breitbandausbau voran?

Breitband Kommunen planen Zusammenarbeit

Glauchau/Zwickau. 

Glauchau/Zwickau. Städte und Gemeinden aus dem Landkreis Zwickau wollen ihre Kräfte beim Breitausbau bündeln. Sie haben sich in dieser Woche bei einer Beratung in Glauchau über die konkrete Ausgestaltung eines kreisweiten Förderprojektes verständigt.

Kommunen haben allein kaum Chancen

Die Breitbandbeauftragte von der Kreisverwaltung, Annegret von Lindeman, erläuterte den Anwesenden, unterstützt vom Breitbandkompetenzzentrum Sachsen (BKZ Sachsen), die Vorteile eines solchen Projektes und die Mitwirkungspflichten der jeweiligen Kommunen.

Problem ist, so führte sie unter anderem aus, dass für einen Teil der Kommunen die Chancen, ihre kommunalen Einzelprojekte der Breitbandförderung erfolgreich zu Ende zu führen, gering sind. Das zeigen die Erfahrungen aus vergleichbaren Vorhaben. Einer der Hauptgründe hierfür ist, dass sich insbesondere im ländlichen Raum keine Telekommunikationsunternehmen an den Ausschreibungsverfahren beteiligen. Das liegt offenbar an der Attraktivität der Aufträge.

"Mit einem gemeinsamen Landkreisprojekt könnte so ein Fall aufgrund einer gebündelten Ausschreibung für alle Beteiligten umgangen werden. Als weitere Vorteile möchte ich aufzählen, dass nur einer statt vieler verschiedener Förderanträge gestellt werden muss und die Koordinierung sowie die Finanzierung zentral über den Landkreis laufen. Wissen und Arbeitseinsatz werden gebündelt und die Kommunen entlastet - ein Gewinn für alle Beteiligten", sagt Annegret vonLindeman. Im Ergebnis der Veranstaltung haben sich alle elf anwesenden Kommunen für ein gemeinsames Markterkundungsverfahren als aktuelle Informationsgrundlage für die weiteren Schritte ausgesprochen. Um den Prozess kompetent zu unterstützen und zu begleiten, steht das Breitbandkompetenzzentrum des Freistaates mit den jeweiligen Regionalverantwortlichen jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung.