Lauterbacher Winterfeuer lodert an der Feuerwehr

Ersatzfest Landlustverein bleibt Strategie für ausgefallenes Nachtrodeln treu

lauterbacher-winterfeuer-lodert-an-der-feuerwehr
Marion Seifert, Chris Mittag und Clemens Seifert kümmerten sich um das Lauterbacher Winterfeuer. Foto: Michel

Lauterbach. Weil Peggy Meißner und ihre Mitstreiter aus dem Landlustverein ihre Hoffnungen auf Schnee in diesem Winter aufgegeben haben, machte sich das Dutzend Frauen und Männer an die Organisation der zweiten Ausgabe eines Winterfeuers.

"Wir bleiben bei unserer Strategie. Entweder wir können unser Nachtrodeln veranstalten oder wir veranstalten ein Feuer", betonte die Frau aus dem Vereinsvorstand, die in Sachen Vorbereitung keinen großen Unterschied zwischen den beiden Veranstaltungen feststellen konnte. Zumal hinter dem Veranstaltungsort des Winterfeuers relativ lange ein Fragezeichen stand.

Schließlich wurde das Areal am Feuerwehrgerätehaus genutzt

"Auf dem Sportplatz dürfen wir kein Feuer mehr machen, an den Pappeln wären wir vom kalten Wind weggeweht worden", begründete Peggy Meißner die Wahl des Areals am Feuerwehrgerätehaus, wo der Landlustverein mit Unterstützung der Brandschützer und weiteren Helfern aus Neukirchen das kleine Fest über die Bühne brachten.

Für Chris Mittag war das Winterfeuer ein doppeltes Heimspiel. Der junge Mann gehört zur Lauterbacher Feuerwehr und seit letztem Monat offiziell auch zum Landlustverein. "Im vergangenen Winter habe ich mich beim Nachtrodeln auch schon um das große Feuer gekümmert, da war die Mitgliedschaft im Verein nur noch eine Frage der Zeit", meinte der Feuerwehrmann, welcher - wie schon zum Rodeln - gemeinsam mit Mario und Clemens Seifert die wärmenden Flammen bewachte und von Zeit zu Zeit Holz nachlegte.

Auch das Seifenkistenrennen ist bereits in Sicht

Neben dem großen Feuer hatte der Landlustverein für die Besucher auch noch mehrere kleine Feuerschalen und einen Heizpilz organisiert. Neben dem Winterfeuer planen die Lauterbacher für dieses Jahr wieder ihr traditionelles Seifenkistenrennen am Schänkenberg und das Drachenfest. "Vielleicht können wir im nächsten Winter wieder rodeln", blickte Peggy Meißner optimistisch voraus.