Lehrerin häkelt sich ins Nebengewerbe

Vorgestellt Nadja Ebert aus Zwickau

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Nadja Ebert verkauft in ihrer Freizeit kreative Häkelwerke und gibt Handarbeitskurse. Foto: Nicole Schwalbe

Zwickau/Kirchberg. "Ich häkele gerne, um einfach mal abzuschalten", erzählt Nadja Ebert. Während sich die Zwickauerin auf dem Dawanda Kreativmarkt in der Stadthalle Zwickau mit ihrer kleinen Häkelfirma "Nadjus fecit" in die Herzen der Besucher häkelte, paukten ihre Schüler in Kirchberg vermutlich gerade Latein, denn hauptberuflich ist Nadja Ebert am Kirchberger Gymnasium Lateinlehrerin.

Auch ihre Schüler häkeln

"Da Handarbeiten nicht mehr auf dem Lehrplan stehen, flechten wir das manchmal zu Projektwochen mit ein, wo die Schüler dann ihre eigenen Glücksschweine oder andere Dinge häkeln oder stricken können", so Ebert. Von ihren Großeltern hat sie noch diverse Weihnachtskugeln, die kurzerhand als Weihnachtsbaumschmuck umhäkelt wurden, die Häkelpuppen sind durch Großmutters Knöpfe erst richtig lebendig. "An den Utensilien meiner Großeltern hängen natürlich Erinnerungen, aber ich habe so viel auf dem Dachboden gefunden, dass ich sie mit verarbeiten wollte", so Ebert.

Kurse und Häkelanleitungen

Die Prototypen bekommen meist ihre Kinder, die auch für die Namensgebung der Glücksschweinchen und Puppen zuständig sind. Außer den fertigen Werken verkauft Ebert übrigens auch Häkelanleitungen und wenn sie nicht unterrichtet, gibt sie Handarbeitskurse, deren Termine man auf Facebook ("Nadjus fecit") finden kann.