Lernen im gewohnten Umfeld

Umbau Alte Fabrik wird nach kompletter Sanierung zur Schule

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Die frühere "Artiseda".Foto: A.Büchner

Limbach-Oberfrohna. Es gibt große Neuigkeiten rund um eine der markantesten Fabrikbrachen der Stadt: Die "Artiseda", vormals "Louis Schaarschmidt", wurde bei einer Zwangsversteigerung an die Unternehmerfamilie Wrzal abgegeben. Die Bauarbeiten am Objekt werden kurzfristig beginnen. Rico Wrzal beabsichtigt eine komplette Sanierung. Danach wird das Gebäude dem Evangelischen Schulverein Limbach-Oberfrohna zur Verfügung gestellt. Geplant ist die Eröffnung einer weiterführenden Schule in Kombination aus Oberschule und Gymnasium. Der Zeitpunkt der geplanten Schulgründung war ursprünglich für 2018 in Wolkenburg vorgesehen.

Der Vorstand des Vereins betont hier die gute Zusammenarbeit mit der Stadt, die die Entwicklung des geplanten Standortes unterstützte. Davon wurde jedoch Abstand genommen, weil unter anderem das Problem der Schülerbeförderung nicht geklärt werden konnte. Außerdem überstieg der Investitionsaufwand die ursprünglich angenommene Größe.

Das Freie Evangelische Limbacher Schulzentrum "FELS" wird den Schulbetrieb bereits im Jahr 2019 in angemieteten Räumen in Limbach-Oberfrohna aufnehmen. Die Einheit von Oberschule und Gymnasium ermöglicht einen Wechsel zwischen den Schularten im gewohnten Umfeld. Durch die zentrale Lage wird auch mit Schulanmeldungen aus den umliegenden Orten gerechnet. Eine Zusammenarbeit mit ansässigen Unternehmen ist geplant, um Begabungen der Schüler zu entdecken, zu fördern und einen optimalen Einstieg ins Berufsleben zu bekommen.