"Leubnitzer" bleibt Besuchermagnet

Heimatverein Udo Fiol und seine Mitstreiter haben ihr Veranstaltungsprogramm gestartet

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Für Nicole Strobelt aus Leubnitz ist das Tannenbaumwerfen eher ein Spaß. Ray Petzold und Peter Lenhart (rechts) achten dennoch auf die Einhaltung der Regeln. Foto: Thomas Michel

Leubnitz. Viel hat Udo Fiol am vergangenen Samstag von seinem Tannenbaumbrennen auf dem Festgelände hinter dem Sportlerheim in der Leubnitzer Eisenbahnsiedlung eigentlich nicht gesehen.

Der Chef des Heimatvereins aus dem Werdauer Ortsteil hatte in erster Linie an der Glühweintheke alle Hände voll zu tun. "Im Vergleich zum letzten Jahr hat es das Wetter dieses Mal gut mit uns gemeint, so dass jede Menge Besucher zu uns gekommen sind", freute sich der Wirt vom "Zum Leubnitzer", der sein inzwischen bekanntes Veranstaltungsprogramm trotzdem nicht verändern will. "Wir haben mit dem Tannenbaumbrennen, dem Maibaumsetzen sowie dem Bockbier- und Glühweinfest im November als Verein genug zu tun", lachte Udo Fiol. Allerdings hilft der Heimatverein seit einigen Jahren auf bei den Veranstaltungen der örtlichen Feuerwehr, während die Brandschützer sich beim Tannenbaumbrennen wieder um das große Feuer kümmerten.

Allerdings wurden nicht alle ausgemusterten Tannenbäume ein Opfer der Flammen. Denn die Vereinsmitglieder Ray Petzold uns Peter Lenhart veranstalteten auch in diesem Jahr wieder einen Wettbewerb im Tannenbaumweitwurf. "Da brauchen wir entsprechende Bäume für die Konkurrenzen der Frauen, Männer und Kinder, wobei die schon ein paar Würfe aushalten sollten", sagte Ray Petzold, der seit Anfang an die Rolle des Wettkampfleiters inne hat.

"Anfangs haben wir die Weiten noch mit dem guten alten Maßband gemessen, seit vier Jahren nutzen wir die Lasertechnik", betont der Leubnitzer, der dieses Mal mit seinem Schiedsrichter allerdings eine große Portion Geduld aufbringen musste. Anfangs hielten sich die Teilnehmer des Tannenbaumwerfens nämlich stark zurück. Für Nicole Strobelt aus Leubnitz ist die Teilnahme am Wettkampf dagegen seit drei Jahren so etwas für eine Pflicht.