Lichtenstein-Damen brauchen ein Wunder

Volleyball Klassenerhalt ist kaum noch zu schaffen

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Claudia Kröber von Fortschritt Lichtenstein bei der Ballannahme. Foto: Markus Pfeifer

Lichtenstein. Die Volleyballerinnen von Fortschritt Lichtenstein müssen voraussichtlich aus der Regionalliga absteigen. Denn nach der letzten 1:3-Niederlage beim direkten Konkurrenten in Jena scheint die Lage aussichtslos.

Mit zehn Punkten ist Lichtenstein Vorletzter und hat nun bereits vier Punkt Rückstand auf die Jenaerinnen auf dem drittletzten Rang, der zum Verbleib in der Liga berechtigt. Aufzuholen ist das kaum noch. "Unser Restprogramm hat es wirklich in sich", sagt Trainer Sascha Grieshammer, der mit seinen Damen am heutigen Samstag mit der SG Erfurt electronic den Tabellenzweiten zu Gast hat.

Sie gehen als Außenseiter an den Start

Das Spiel beginnt 18 Uhr im Lichtensteiner Sportzentrum. In der Hinrunde kassierte Fortschritt eine 0:3-Pleite und ist auch diesmal klarer Außenseiter. Denn die Erfurterinnen sind zusammen mit dem Spitzenreiter Dresdner SSV im Titelkampf und werden entsprechend motiviert zur Sache gehen.

Am 10. März geht es mit dem Heimspiel gegen den Tabellenletzten Leipzig weiter. Hier ist zwar ein Sieg auf jeden Fall möglich, doch danach stehen noch die Spiele gegen den Dritten VV Meiningen und den Vierten VC Zschopau aus.

Selbst wenn Lichtenstein eines dieser beiden Spiele gewinnen kann, reichen die Punkte mit großer Wahrscheinlichkeit nicht, um Jena, das ein deutlich leichteres Restprogramm hat, noch einzuholen. Die Saison in der Volleyball-Regionalliga dauert noch bis Anfang April und im Gegensatz zu anderen Ligen ist festgeschrieben, dass zwei Teams absteigen müssen.