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Lichtensteiner Schriftsteller stellt sein Werk vor

Museum Richard Pietraß gestaltete die Sonderschau selbst mit - Auch aus Berlin wird auf Lichtenstein geschaut

Lichtenstein. 

Lichtenstein. Berlin ist schon seit Jahrzehnten der Lebensmittelpunkt des Schriftstellers Richard Pietraß, doch den Kontakt zu seiner Heimatstadt Lichtenstein hält der 73-Jährige. In den letzten Wochen gab es hier viel zu tun, denn die neue Sonderausstellung des Stadtmuseum, die im Daetz-Centrum gezeigt wird, dreht sich um Leben und Werk von Richard Pietraß. Sie steht unter dem Titel "Aufgehoben im Labyrinth des Worts - Das Leben und das Werk des Schriftstellers Richard Pietraß" und zeigt viele persönliche Dinge. Unter anderem ist ein alter Schreibtisch mit Büchern zu sehen, der aus dem kleinen Familienmuseum stammt. Eine Schreibmaschine der Marke Erika darf nicht fehlen. "Auf dem Modell habe ich sehr viel geschrieben", erinnert sich Pietraß an die Zeit vor dem Computer und den modernen Textverarbeitungsprogrammen. Der Schriftsteller hat 34 eigene Werke geschrieben, hinzu kommen Nachdichtungen, Übersetzungen, Herausgaben.

Die Wurzeln nicht verloren

Was in seiner Heimatstadt passiert, bewegt den 73-Jährigen bis heute. Deshalb mischt er sich hin und wieder auch ein. Nicht nur in seiner Rede zur Ausstellungseröffnung fordert er den Erhalt des Stadtmuseums am Altmarkt.

Wenig später untermauerte er dieses Anliegen auch noch in einem Gespräch mit Bürgermeister Thomas Nordheim (Freie Wähler), ehe er mit den zahlreichen Besuchern über die Ausstellung plauderte. Sie wird bis 27. Oktober gezeigt und kann von Freitag bis Sonntag, jeweils 10 bis 17 Uhr besichtigt werden.



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