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Lieber spät als nie

Motorsport Chris Meyer fuhr in Frohburg vier Mal aufs Podest

Frohburg. 

Frohburg. Das 57. Frohburger Dreieckrennen war am vergangenen Wochenende wieder eine gute Gelegenheit für Chris Meyer, nach Herzenslust "anzugasen". Der 47-jährige Reinsdorfer gehört zu denjenigen, die schon seit Kindesbeinen dem Motorsport verbunden sind, ihren Traum vom Rennfahrer aber nicht gleich verwirklichen konnten.

Chris Meyer hat sich schon in jungen Jahren dem MC Zwickau angeschlossen und als Mechaniker beim 250er-Fahrer Jürgen Lucas mit dem Motorsportvirus infiziert. 1998 machte er sich mit seinem Kfz-Meisterbetrieb in Reinsdorf selbstständig und wagte 2000 den Einstieg in den Motorradsport als Aktiver. Zunächst verschrieb er sich diversen Offroad-Rennen und -Serien, unter anderem dem demnächst wieder anstehenden Enduro-Klassiker "Rund um Zschopau". Erst 2006 kam er als 34-Jähriger zum Straßenrennsport, indem er die 8-Gang-MZ des Zwickauer Urgesteins Wolfgang Weichelt (Versuchsingenieur im Sachsenring-Werk) bei Gleichmäßigkeitsläufen des ADMV Classic Cups fahren durfte. Sein Fernziel blieben aber richtige Rennen, sodass er sich 2009 sein erstes eigenes Straßenrennmotorrad kaufte - eine 125-ccm-Honda von der RSG Zwickau. Da Straßenkurse in England und Nordirland sehr lang und schwer zu lernen sind, legte er sich zusätzlich eine 250er zu und hatte dadurch die doppelte Fahrzeit. Offensichtlich hat der Späteinsteiger inzwischen sehr viel Erfahrung, was seine vier Podestplätze, dabei zwei Klassensiege bei den Mix-Rennen der Zweitakt-Klassik-GP in Frohburg belegen.



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