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Sachsen

Limbach: Hilfe für die über 80-Jährigen

Vorschlag Jesko Vogel versucht die Impf-Situation zu erleichtern

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Jesko Vogel ist schon länger mit der Situation rund um das Impfen gegen Corona unzufrieden, wie er auch in den sozialen Netzwerken oder Medien bekannt gibt. Über den aktuell verschärften Engpass sagt er: "Langsam setzt sich auch an anderer Stelle die Erkenntnis durch, dass man die Altersgruppe 80 plus mit der Anforderung des Anmeldens bei knappen Terminen und der selbstgeplanten Fahrt nach Zwickau vor Probleme stellt. Deswegen hatten wir uns frühzeitig entschieden, mit dem DRK zu sprechen und einen kommunalen Fahrdienst anzubieten, wenn man nicht selbständig zum Impfzentrum kommt."

Der Oberbürgermeister weiter: "Unser Konzept ist, in einem ersten Schritt alle Fahrwilligen auf der Grundlage unserer Meldedaten zu erfassen, Kontaktdaten abzufragen und ein weiteres Gespräch vorzubereiten. In diesem fragen wir dann die Impffähigkeit ab, besprechen die Aufklärung, bearbeiten gemeinsam den Fragebogen und erläutern, was alles mitzubringen ist. Auf dieser Grundlage möchten wir dann straßen- oder ortsteilgenau mit dem DRK Termine absprechen, um effektiv den Fahrdienst organisieren zu können. Hier wollen wir auf das DRK, eigene städtische Fahrzeuge und Fahrdienstleister aus der Stadt zurückgreifen." Mit dem DRK ist man in enger Abstimmung und hofft, dass man bei der angekündigten Vergrößerung des Impfmittelbestandes kurzfristig die ersten Termine erhält. Vogel hat das Angebot auch dem Landesministerium vorgestellt und dafür geworben, dass man dezentral Impfmöglichkeiten anbietet, also für den nordöstlichen Landkreis in Limbach-Oberfrohna.