Limbach-O. plant seniorenfreundliche Gemeinde

Pläne Stadtverwaltung mit neuen Angeboten

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Die Konzerte im Rathaushof sprechen viele Altersgruppen an. Foto: A. Büchner

Limbach-Oberfrohna. In der Großen Kreisstadt leben aktuell rund 6.000 Personen, die älter als 65 Jahre sind. Bei insgesamt gut 24.000 Einwohnern ist das eine beachtliche Zahl.

Damit auch diese Gruppe sich in ihrer Heimatstadt wohl fühlt, möchte die Stadtverwaltung sich künftig noch mehr für die Belange der Senioren einsetzen: "Senioren sind eine Gruppe von Menschen, die sich in ganz verschiedenen Lebensumständen befinden können", weiß Jesko Vogel. "Der eine hat einen Partner, der andere ist verwitwet. Einer ist krank, der andere treibt noch aktiv Sport.

Arbeitskreis bearbeitet Vorschläge

Um mehr über die Wünsche und Interessen in diesem Lebensalter zu erfahren, haben wir einen extra Arbeitskreis gegründet." Laut dem Oberbürgermeister trifft sich dieser zwei Mal jährlich. Bei den etwa 25 Mitgliedern sind unter anderem Seniorenbeauftragte und -sprecher, Mitarbeiter von Gebäudegesellschaft und Sozialstationen, aus Pflegediensten sowie verschiedenen Verbänden und Vereinen. Die Stadtverwaltung, die den Arbeitskreis durchführt, versucht angebrachte Vorschläge weiterzubearbeiten oder in die Tat umzusetzen.

Schon lange etabliert ist der "Tanz in den Frühling", zu dem jährlich in die Stadthalle eingeladen wird. Auch bei den Konzerten auf dem Rathaushof und bei der "Musik im Park", die dieses Jahr Premiere feierte, stellt man sich auf ältere Besucher ein. Im Zuge von laufenden Baumaßnahmen wird grundsätzlich auf einen behindertengerechten und barrierefreien Ausbau geachtet, sodass man mit Rollator oder Rollstuhl nicht mehr als nötig eingeschränkt wird. Auch bei der Umgestaltung der Haltestellen im Stadtgebiet wird dies berücksichtigt.



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