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Limbach-Oberfrohna: Ein Leben voller Geschichte

Menschen Stadtarchivar Kirchner verlässt Limbach-Oberfrohna - Pflege des Elektronischen Kommunalarchivs steht im Vordergrund

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Seit 16 Jahren ist er der Fachmann im Rathaus, wenn es um historische Dokumente aus einer früheren Zeit geht - seien es Chroniken aus anderen Jahrhunderten oder Akten aus der Verwaltung von vor ein paar Jahren.

Christian Kirchner ist der Leiter des Limbach-Oberfrohnaer Stadtarchivs und hat es mit seiner Ankunft im Jahr 2005 aufgebaut. Als der heute 39-Jährige frisch nach dem Studium seinen Job im Rathaus antrat, befanden sich dort um die 800 laufende Meter Akten. Heute sind es 2,5 Kilometer.

Das Stadtarchiv hat laut dem Leiter mehrere wichtige Funktionen. Neben der Archivierung der Stadtgeschichte und der Aufbewahrung etlicher Akten aus allen möglichen Fachbereichen der Verwaltung dienen die Räumlichkeiten auch dazu, Anfragen von Bürgern zu beantworten. "Die sind in der Vergangenheit immer mehr geworden", resümiert Christian Kirchner. In erster Linie interessierten sich Männer und Frauen dabei für Bauakten, zum Beispiel zu dem Zeitpunkt, wenn sie selbst ein Haus bauen möchten. Auch Fragen zur Familienforschung oder zur Heimatgeschichte seien laut Kirchner populär.

Künftig wird Heiko Bohmann als neuer Leiter für all das verantwortlich sein. Der 48-Jährige, der in Chemnitz lebt, ist sowohl Historiker als auch Diplom-Archivar und hat zuletzt beim Landkreis Zwickau als Ausbilder für Fachangestellte in der Medien- und Informationstechnik gearbeitet.

Eine seiner wichtigsten Aufgaben in der Zukunft werde das Pflegen des Elektronischen Kommunalarchivs sein, wie Bohmann ankündigt. In dem sollen perspektivisch sämtliche elektronische Akten eingespeist werden.



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