Limbach-Oberfrohna: Evangelische Schule startet mit zwei fünften Klassen

Start Schule bereichert Stadtleben

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Lange Zeit war es ruhig um die ehemalige Wasserturmschule im gleichnamigen Wohngebiet. Nachdem schon der Abriss im Raum stand, zieht ab morgen wieder Leben in das Gebäude aus den späten DDR-Jahren ein: Der Evangelische Schulverein der Stadt startet mit zwei Klassen in das erste Schuljahr des Freien Evangelischen Schulzentrums (FELS). 21 Oberschüler und 14 Gymnasiasten begründen mit zwei 5. Klassen den Beginn eines neuen weiterführenden Bildungswegs für Kinder der Stadt und Umgebung. Inzwischen liegen auch alle Genehmigungen für einen regulären Schulbetrieb vor.

 

Alle Fächer sind abgedeckt

Für maximal vier Jahre soll die frühere Grundschule Kinder und Jugendliche aufnehmen, bevor der Umzug in das deutlich größere Gebäude der einstmaligen "Artiseda" an der Chemnitzer Straße erfolgt.

Wenn am morgigen Sonntag die ersten Schüler mit ihren Familien das Gebäude erkunden, werden sie staunen, wie gut alles für sie vorbereitet ist: In nur gut zwei Monaten wurde bautechnisch derart aufwendig geschafft, dass nun entgegen allen Zweiflern ein Schulalltag mit allem, was dazugehört, stattfinden kann.

Fünf Lehrer stehen für die Kinder bereit, alle Fächer sind abgedeckt. Es gibt ein Computerkabinett, der Speiseraum ist modern möbliert. "Wir möchten uns immer wieder bei allen bedanken, die uns beim Aufbau der Schule zur Seite gestanden haben", betont Markus Walter im Namen seiner Kollegen. "Neben den Gewerken gab es ganz viele freiwillige Helfer, die bis zu zweimal pro Woche Arbeitseinsätze vorgenommen haben." Der stellvertretende Schulleiter erklärt, dass das Haus offen für alle ist - unabhängig vom Glauben.

Für "Quereinsteiger" sind aktuell auch noch Plätze in der 5. Klasse frei, maximal soll es 25 Kinder pro Klasse geben. Viele Interessenten kommen auch aus der Umgebung der Großen Kreisstadt.