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"Limbach-Oberfrohna ist eine sichere Stadt"

Menschen Uwe Peters ist seit 20 Jahren als Sicherheitswächter unterwegs

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Limbach-Oberfrohna ist eine sichere Stadt. Zu diesem Schluss kommt Uwe Peters. Er ist seit 20 Jahren als Sicherheitswächter unterwegs und sagt: "Ich bin kein einziges Mal verbal oder körperlich angegriffen worden." Als Ehrenamtlicher bei der Sächsischen Sicherheitswacht ist Uwe Peters immer zu zweit, mit einem Kollegen oder einer Kollegin, unterwegs. Auf seinen Streifgängen ist er Ansprechpartner für alle Bürger und soll gleichzeitig ein Gefühl der Sicherheit vermitteln. Das Modellprojekt wurde bereits 1997 ins Leben gerufen. In Limbach-Oberfrohna gibt es heute insgesamt drei, in der ganzen Polizeidirektion Zwickau 46 Sicherheitswächter.

Bis zu 40 Stunden im Monat ist Uwe Peters auf Streife. Der 58-Jährige ist dabei immer zu Fuß unterwegs, trägt dabei weder eine Waffe noch Handschellen bei sich, aber ein Funkgerät, um Kontakt zu den Kollegen im Polizeirevier auf der Frohnbachstraße aufnehmen zu können. Seine Einsatzgebiete sind vorrangig die Innenstadt, der Stadtpark, Schulen, Kitas und das Landschaftsschutzgebiet um den Großen Teich. Auch bei größeren Veranstaltungen, wie zum Beispiel dem Stadtparkfest, sieht man Peters oft seine Runden drehen. Jetzt in der Coronazeit merke Peters, dass einige Bürger auf der Straße oft einfach nur das Gespräch mit ihm suchten. "Viele sind einsam oder haben Angst. Besonders Ältere fühlen sich alleingelassen", erzählt er. Die Sächsische Sicherheitswacht ist ständig auf der Suche nach neuen Mitarbeitern. Wer sich bewerben möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein und eine abgeschlossene Schulausbildung besitzen.



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