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Limbach-Oberfrohna: Schließzeit des Jugendclubs wird genutzt

Jugendclub Neue Leiterin bereitet Einrichtung für Öffnung vor

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Der Jugendclub Suspect auf der Burgstädter Straße musste wie alle öffentlichen Einrichtungen Mitte Dezember seine Türen für Gäste schließen. Nicht nur für die durchschnittlich bis zu 15 Kinder und Jugendlichen, die den Club täglich besuchen, ist das ein Dilemma. "Ich hatte mich gerade eingelebt, alles lief sehr gut an. Der Einbruch jetzt ist sehr schade", sagt auch Lisa Vogel. Die 28-Jährige ist die neue Leiterin der Einrichtung und auch im Lockdown nicht untätig. Lisa Vogel ist gebürtige Chemnitzerin, studierte an der TU Pädagogik und arbeitete zuletzt drei Jahre als Erzieherin im Limbacher Kinderheim. Auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung ist sie beim Förderverein für offene Jugendarbeit fündig geworden, dem Träger des Jugendclubs Suspect. Parallel zu ihrer Arbeit im Club absolviert Lisa Vogel derzeit eine Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin. Während der Schließzeit wird die Küche des Jugendclubs auf Vordermann gebracht. Zudem soll im Keller des Hauses eine Fahrradwerkstatt entstehen. Sie werde künftig von einem Ehrenamtler betreut, der ein ähnliches Angebot schon an der Pestalozzischule für die Schüler bereit hielt. In einem zweiten Raum im Keller soll ein kleines Fitnesstudio eingerichtet werden. "Die Kinder haben großes Interesse an Sport", hat Lisa Vogel bereits beobachtet. Im Garten des Jugendclubs gibt es bereits eine Grünfläche für Fußball und Federball. Wenn der Club wieder öffnen darf, sollen außerdem die Wände der Innenräume neu gestaltet werden.