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Limbach-Oberfrohna: Zahlreiche Bäume verschwinden aus dem Stadtgebiet

Fällungen Trockenheitsschäden und Altersschwäche sind der Grund

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Nur noch bis zum Sonntag dürfen offiziell Bäume gefällt werden, solange keine akute Gefahrensituation vorliegt. In der Großen Kreisstadt werden nach den vielen Bäumen, die im Wasserturmgebiet rund um diverse Baumaßnahmen abgetragen wurden, sowie kleinen Gruppen in den Ortsteilen nun noch zusätzliche Bäume gefällt.

Am kommenden Samstag ist deswegen sogar eine umfangreiche Sperrung nötig: "Dann wird der Ostring zwischen der Chemnitzer Straße und der Zufahrt Kaufland für beide Fahrtrichtungen gesperrt", informierte Frances Mildner. "Grund der Sperrung sind Baumfällarbeiten, welche von 7 bis voraussichtlich 16 Uhr andauern werden." Laut der Stadtsprecherin verläuft die Umleitung über die Chemnitzer Straße, Hohensteiner Straße sowie dem Ostring und ist entsprechend ausgeschildert.

Noch bis Samstag werden im Wolkenburger Schlosspark vier Bäume gefällt, die bereits abgestorben oder durch Trockenstress am Absterben sind. Es handelt sich jeweils um eine Hainbuche, Winterlinde, Ulme und Robinie. Zudem wird eine Buche auf fünf bis sechs Meter gekürzt. Der Stamm der Buche soll als stehendes Totholz (Habitat) im Park verbleiben, solange es geht. Die Maßnahmen wurden vorab mit der Naturschutzbehörde abgestimmt.

Zudem ist geplant, in Abstimmung mit dem Denkmal- und Naturschutz auch im Stadtpark bis 28. Februar noch zwei Bäume zu fällen. Dabei handelt es sich zum einen um eine morsche und komplett von holzzersetzenden Pilzen befallene Trauerweide, wo man über die Jahre die Fällung hinausgezögert und stattdessen regelmäßig zurückgeschnitten hat. Aber jetzt kann die Stand- und Bruchsicherheit nicht mehr garantiert werden. Zum anderen handelt es sich um eine Kanadische Hemlocktanne, die, vermutlich dem Trockenstress der vergangenen Jahre geschuldet, abstirbt. Die Spitze und die eine Kronenhälfte sind bereits komplett abgestorben, die andere Hälfte ist absterbend. Der Baum ist leider nicht zu retten.

Des Weiteren wurde bereits auf dem Sportplatz in Bräunsdorf eine Eiche gefällt. Die Krone war bereits so weit abgestorben, dass es keine Möglichkeit gab, sie zu erhalten. Zusätzlich wurden abgestorbene und auseinandergebrochene Weiden und Birken, Robinien und weiterer kleinerer Wildwuchs entfernt. In diesem Jahr ist geplant, auch die Altbäume von einer Fachfirma entsprechend pflegen und das Totholz entfernen zu lassen.



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