Limbach-Oberfrohnaer Stadträte ändern Schulbezirke

Beschluss Goetheschule soll entlastet werden

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Die Aufnahmekapazität für Schulanfänger an den städtischen Grundschulen in Limbach-Oberfrohna beträgt 224. Derzeit sind für das neue Schuljahr 2019/2020 jedoch 238 ABC-Schützen angemeldet.

Es ist also nötig, eine weitere Schulanfänger-Klasse zu bilden. Aufgrund der derzeitigen räumlichen Auslastungen der Schulen bestehen dafür aber weder an der Goethe-Grundschule, noch an den Grundschulen "Gerhart Hauptmann", "Thomas Müntzer" und Kändler entsprechende Möglichkeiten.

Ab 2020/2021 nur noch zwei Schulbezirke

"Das Raumpotenzial an diesen Schulen ist ausgeschöpft, ein Unterrichtsraum für eine weitere Klasse kann an diesen Schulen nicht zur Verfügung gestellt werden", heißt es in einer Vorlage, die die Limbach-Oberfrohnaer Stadträte in ihrer jüngsten Sitzung zu bearbeiten hatten. Die an der Grundschule Pleißa vorhandenen Räume hingegen lassen die Unterrichtung einer weiteren Klasse zu.

Der Stadtrat hat am Montag einer Änderung der Grundschulbezirke ab dem kommenden Schuljahr zugestimmt, um die "Beschulung aller angemeldeten Schulanfänger sicherzustellen". Konkret heißt das: Etliche Straßen im Stadtgebiet, die bisher zur Goetheschule gehörten, werden nun der Grundschule Pleißa oder Kändler zugeordnet. Ab dem Schuljahr 2020/2021 soll es schließlich nur noch zwei Schulbezirke geben: für die Teile von Oberfrohna, Rußdorf, Bräunsdorf und Wolkenburg sowie für das restliche Stadtgebiet.