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Sachsen

Limbach: Von neuem Grillplatz bis zur Wahlurne

Aktionen Limbach-Oberfrohnaer Jugendbeirat engagiert sich sozial und politisch

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Seit 2019 gibt es den Limbach-Oberfrohnaer Jugendbeirat. Das zehn Mitglieder starke Gremium widmet sich Themen, die die junge Generation beschäftigen. Letzte Woche wurde auf Initiative des Jugendbeirats ein neuer Grill- und Chillplatz an der Kellerwiese eingeweiht. Jugendliche können den Platz künftig in ihrer Freizeit zum Grillen und gemütlichen Beisammensein nutzen.

Bundestagswahlen

Doch nicht nur in puncto Freizeitgestaltung engagiert sich der Jugendbeirat. Im nächsten Monat hat er sich das Thema Bundestagswahlen auf die Fahnen geschrieben. Am 1. September ist dazu ein Jugendwahlforum in der Parkschänke geplant.

Parteien eingeladen

Bei einer Diskussionsveranstaltung sind die sechs Kandidaten der größten Parteien aus dem Wahlkreises 163 eingeladen - Marco Wanderwitz für die CDU, Carlos Kasper für die SPD, Mike Moncsek für die AfD, Monique Weber für die FDP, Sebastian Bernhardt für die Linke und Bernhard Herrmann für die Grünen. "Wir wollen damit Jugendliche, aber natürlich auch gern Erwachsene ansprechen. Behandelt werden in dem Forum aber Fragen, die in erster Linie junge Leute beschäftigen", so Lucas Schreckenbach, der Vorsitzende des Jugendbeirats.

Jugendwahlwoche

Zusätzlich zum Jugendwahlforum soll es vom 13. bis 17. September noch eine Jugendwahlwoche in Limbach-Oberfrohna geben. Diese richte sich laut Schreckenbach an die drei Oberschulen und das Gymnasium der Stadt und spreche somit Schüler im Alter von 14 bis 17 Jahre an. Zunächst sollen diese durch den Jugendbeirat über die Internetkanäle Facebook und Instagram über die Parteiprogramme der sechs großen deutschen Volksparteien CDU, SPD, Linke, Grüne, FDP und AfD informiert werden. Anschließend werde pro Tag in einer der weiterführenden Schulen eine Wahlurne aufgestellt, in der die Acht- bis Zehntklässler Zettel einwerfen können mit einem Kreuz bei der Partei, die sie wählen würden, wenn sie Ende September bei der Bundestagswahl teilnehmen könnten.