Luther mit mehr als 100 Stimmen

Musik Oratorium erinnert an Reformation

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Mitglieder des Voicepoint-Studios tragen zur Darbietung bei. Foto: A. Büchner

Limbach-Oberfrohna . Bevor am 31. Oktober ganz offiziell 500 Jahre Reformation begangen werden, kann man passend zum Thema ein musikalisches Highlight miterleben. Bei zwei Vorstellungen am Sonntag werden sich in der Oberfrohnaer Lutherkirche fast 200 Mitwirkende in das Pop-Oratorium einbringen, welches auf Michael Kunze und Dieter Falk zurück geht.

Während bei der Deutschland-Tournee des Stücks bis zu 3000 Sänger dabei waren, die auch als das "Projekt der tausend Stimmen" bekannt sind, gibt es in der Großen Kreisstadt zwar weniger, dafür aber auch sehr eindrucksvolle Stimmen zu hören.

130 Choristen

Unter Leitung von Kirchenmusiker Johannes Baldauf sind Gemeindemitglieder aus Chemnitz-Euba und Limbach-Oberfrohna, die Band "Yellowtune" sowie Mitglieder des Studios "Voicepoint" zu hören. In dem eigenständigen Stück sind neben etwa 130 Choristen zwölf Solisten dabei, den Luther näher darzustellen, der 1521 vor dem Reichstag in Worms seine kirchenkritischen Aussagen widerrufen soll.

Mit Rückblenden und Ausblicken rund um dortige Geschehen erzählt das Oratorium, das über Strecken eher an ein Musical erinnert, von Luthers Ringen um "die biblische Wahrheit" und von seinem Kampf gegen Obrigkeit und Kirche.

Publikum zeigte sich begeistert

Die beiden ersten Aufführungen in Euba waren nicht nur ausverkauft, sondern erhielten auch regen Applaus des Publikums. Karten für die Vorstellungen um 16 und um 19 Uhr gibt es heute noch bis Samstag im Büroshop Göpfert auf der Helenenstraße sowie im Geschäft "Aufatmen".