Lyrik und Malerei in der Lochmühle ausgestellt

Kunst Geschwister verbinden ihre Begabungen

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Foto: Getty Images/istockphoto/valentinrussanov

Hirschfeld. In dem urigen Wanderstützpunkt, der Lochmühle, die am Jakobsweg Vogtland abseits von Hirschfeld in der unberührten Natur liegt, gibt es noch bis zum 3. Juni die Ausstellung "Lyrik und Malerei - Ersten Grades" von den beiden Künstlern Klaus-Peter Hirthe und Susanne Fränkel zu sehen. Die beiden Geschwister ergänzen sich hervorragend mit ihrer Malerei und Lyrik.

Lyrik trifft auf Kunst

Beim gegenseitigen Vergleich der von ihnen geschaffenen Gedichte und Bilder stellten beide überraschend fest, dass diese eine thematische, gedankliche und symbolische Nähe aufweisen. Während Susanne Fränkel in ihren Bildern die Umwelt auf romantische Weise auf einem ungeschönten Gerüst darstellt und damit den Betrachter entführt in eine Welt von Licht und Dunkel, Werden und Vergehen. Die Gedichte von Karl-Peter Hirthe kreisen teils wiederkehrend um die Themen Alltag, Vergänglichkeit und Lebensbewältigung und ihre direkten Auswirkungen auf Liebe, Glück und Freundschaft aber auch den Kampf nach innerer Zufriedenheit des in sich isolierten Individuums.

Beide Geschwister verbindet die Überzeugung, dass das Glück in kleinen, nicht bezahlbaren Dingen zu finden ist. Die 1954 geborene Malerin Susanne Fränkel absolvierte eine Ausbildung als Musterzeichnerin, arbeitete bei der Plauener Gardine und in den Halbmond Teppichwerken, anschließend dann in der Redaktion beim Verlag für die Frau in Leipzig, unter anderem auch als Koloristin. Ihr 13 Jahre jüngerer Bruder ist Bauingenieur und schreibt in seiner Freizeit seit etwa 15 Jahren Lyrik, die unter die Haut geht. Hier hat er auch schon einige Veröffentlichungen auf den Weg gebracht und einige Preise gewonnen.