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M t GP-Renn ction k mmt ld wieder zurück

Motorsport TV als Sachsenring-Ersatzdroge

Hohenstein-Ernstthal. 

Hohenstein-Ernstthal. Die lange Zeit der MotoGP-Enthaltsamkeit dürfte demnächst vorbei sein. Vorbehaltlich der letzten Genehmigungshürde plant die Vermarktungsagentur DORNA die Wiederaufnahme des Rennbetriebs vom 17. bis 19. Juli im südspanischen Jerez. Zwar wird dies sowie die weiteren danach angedachten Veranstaltungen ein sogenanntes Geisterrennen ohne Zuschauer sein, doch zumindest über die TV-Bildschirme sollte dann wieder Rennaction flimmern.

Wesentlich höherer Aufwand durch Corona

Voller Vorfreude darauf ist auch das am Sachsenring ansässige Moto3-WM-Team carXpert PrüstelGP. Dazu erklärt der Teamkoordinator Tim Jüstel: "Es war schon bitter, als die ersten Rennabsagen kamen. Zu Beginn von Corona war es mit den vielen Stornierungen und Umbuchungen extrem stressig, danach ziemlich ruhig. Seit letzter Woche wird es mit den finalen Planungen für Jerez wieder akut stressig. Durch Corona ist der Aufwand immens höher als normal, weil wir sehr viele Auflagen zu erfüllen haben. Aber wir sind froh, dass es endlich wieder losgeht."

"Ich nehme das so in Kauf"

Der 26-jährige Freiberger ist im September 2019 zum Team PrüstelGP gestoßen. Zuvor arbeitete er in der MotoGP-Konstruktionsabteilung des österreichischen Herstellers KTM. Wie er weiter wissen ließ, seien von Seiten der DORNA, der Teamvereinigung IRTA, der Rennstrecke und natürlich der Teams selbst derzeit alle Voraussetzungen für einen Neustart erfüllt. Dass der Grand Prix auf dem Sachsenring in diesem Jahr nicht stattfinden kann, sieht Tim Jüstel zweigeteilt. "Das war für uns und unsere Sponsoren natürlich besonders hart. Andererseits hätte es mich in jedem anderen Jahr emotional noch stärker getroffen, wenn das Sachsenringrennen ausgefallen wäre. Nachdem zuletzt viel Ungewissheit herrschte, ob wir dieses Jahr überhaupt noch ein paar Rennen fahren können, nehme ich das aber so in Kauf.

Anmerkung: Vielleicht war es bei Lesen der Überschrift auffällig, dass einige Buchstaben fehlen. Dies hat einen Grund. Unter dem Motto #missingtype hat das Deutsche Rote Kreuz zu einer Aktion aufgerufen. Alle Infos zu der Kampagne finden sich hier im Artikel.

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