Mahnmal mit viel Aufwand restauriert

Restauration In Langenchursdorf wurde das Kriegsdenkmal zum Ersten Weltkrieg auf Vordermann gebracht

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Foto: Andreas Kretschel

Langenchursdorf. Vor hundert Jahren tobte in Europa der Erste Weltkrieg (1914-1918), der mehrere Millionen Menschenleben forderte. Auch junge Männer aus Langenchursdorf verloren in dem irrsinnigen Kriegstreiben ihr Leben. An sie erinnert das Kriegergedenkmal, das mit viel Aufwand restauriert wurde und seit einigen Tagen wieder an seinem angestammten Platz an der Kirche steht.

Stanislaw Stanjov und Jörg Reichel (rechts) sorgten dafür, dass das Sandstein-Denkmal mit dem markanten Adler sicher an die richtige Stelle schwebt. Zuvor wurde das ursprünglich im Jahr 1925 eingeweihte Mahnmal auf Vordermann gebracht. Unter anderem wurden die Tafeln aufgearbeitet, auf denen die Namen von insgesamt 75 Gefallenen zu lesen sind.

Die Restaurierung kostete rund 12.500 Euro, die mit Geldern der Kirche, der Gemeindeverwaltung und aus Fördermitteln bereitgestellt wurden.