Marcel Körner: "Das war gelebte Integration"

Integration Flüchtlinge spielen Fußball beim FSV

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Foto: Getty Images/annebaek

Zwönitz. Im Herbst gab es beim FSV eine besondere Aktion, die bislang gar nicht weiter bekannt wurde: Von Oktober bis Dezember wurde ein Flüchtlings-Fußball-Camp ausgerichtet. Dabei konnten Kinder bis hin zu 18-jährigen Jugendlichen in zwei Gruppen unter Anleitung geschulter Trainer üben und gemeinsam spielen. "Bei den Sieben- bis Elfjährigen hatten wir 16 Teilnehmer, bei den älteren auch noch einmal 14", gab Marcel Körner bekannt.

Fußball für die gute Sache

"Wir wollten mit dieser Aktion aufzeigen: Hier gibt es einen Verein, bei dem man sich aktiv einbringen kann." Laut dem sportlichen Leiter des FSV fand sogar ein Abschluss-Turnier in der Röhrsdorfer Soccer-Halle statt: "Das war gelebte Integration", so Körner. "Vor dem Turnier waren wir alle zum Essen im Lay-Haus."

Dass man beim FSV generell gegenüber Spieler mit ausländischen Wurzeln aufgeschlossen ist, beweist die Tatsache, dass aktuell ein Libyer und ein Eritreer im Erwachsenenbereich in den Punktspielbetrieb eingestiegen sind. Die jungen Männer hatten bereits in ihrer Heimat Fußball gespielt. Das Camp war von FSV-Präsident Rene Schwabe initiiert und organisiert worden.