Markantes Gebäude im Mini-Format

Ausstellung Scheermühle nachgebaut

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Ein kleines Kunstwerk: Das Modell der Scheermühle auf einer Modelleisenbahnanlage. Foto: Frenzel

Glauchau. Die Scheermühle gibt es in Glauchau nun im Mini-Format: Harry Zierold hat das markante Gebäude nachgebaut. "Da stecken rund 400 Arbeitsstunden drin", sagt der 68-Jährige, der zum Modelleisenbahnclub in Glauchau gehört. Er zeigt die Scheermühle im Stil der 1980-er Jahre. Eine besondere Herausforderung war die Gestaltung der Außenfassade. Zudem ist zwischen dem Bahnbetriebswerk und der Scheermühle eine Sackrutsche zu sehen. "In den nächsten Monaten gibt es noch etwas Arbeit im Umfeld", sagt Harry Zierold.

Das Modell der Scheermühle können die Besucher in der nächsten Woche in der Ausstellung des Modelleisenbahnclubs bestaunen. Zuletzt war es nur im Rohbau zu sehen. Die Türen der Vereinsräume an der Österreicher Straße in Glauchau stehen am 28. Dezember und am 29. Dezember jeweils zwischen 13 und 18 Uhr offen. Zu den Besuchermagneten sollen sich dabei - neben der Scheermühle - die 11,60 Meter mal 5,45 Meter große H0-Clubanlage und die Anlage der Rhätischen Bahn entwickeln. Auf den beiden Modellbahnanlagen gibt es zahlreiche Funktionsmodelle, die sich per Knopfdruck in Bewegung setzen lassen und für staunende Blicke bei kleinen und großen Besuchern sorgen. Zudem können die Kinder ein Rangier-Diplom erwerben. Der Verein befindet sich seit Mai 2014 im Domizil an der Österreicher Straße in Glauchau. 24 Mitglieder kümmern sich um die Modelleisenbahnanlagen. Sie treffen sich jeden Donnerstag ab 17 Uhr.