Martinsfest: Sternstunden in der Zwickauer Hauptstraße

Aktion Martin reitet am 11. November hoch zu Ross durch Zwickau

Zwickau. 

Zwickau. Teilen und Gerechtigkeit stehen am Montag landauf und landab im Mittelpunkt der Martinsfeiern. Laternen erinnern am 11. November an das Licht, das Martin ins Leben vieler Menschen brachte. Der Martinstag am 11. November ist gleichzeitig auch der Tag der Sternstunden in der Zwickauer Hauptstraße.

Ab 15 Uhr schmücken sich die teilnehmenden Geschäfte in der Einkaufsstraße mit Kerzen und Laternen. Zudem haben die Händler Glühwein, Kesselgulasch und andere Speisen und Getränke im Angebot. Initiatorin Petra Küster und die Interessengemeinschaft der Händler in der Hauptstraße haben sich für diesen Tag so manche Überraschung einfallen lassen. Die gesamten Erlöse werden jedes Jahr für einen guten Zweck gespendet. In diesem Jahr ist das Tierheim in Vielau der Empfänger. Am Montag beginnt zudem um 16.30 Uhr im DomSt. Marien das von der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde organisierte traditionelle Martinsfest in Zwickau. Es gibt Lieder, die Geschichte vom Heiligen Martin und Martinshörnchen.

An diesem Tag wird traditionell an die Geschichte des Heiligen Martin von Tours erinnert. Er lebte im 4. Jahrhundert und war zunächst römischer Soldat. Martin teilte ehemals mit dem Schwert seinen Mantel und schenkte die Hälfte einem frierenden Bettler. Später ließ er sich taufen, verließ die Armee, wurde Priester und schließlich Bischof. Ob seine Tat unter Umständen auch gefährlich sein konnte erfahren die Teilnehmer zur Martinsfeier im Dom. Angeführt von St. Martin hoch zu Ross und einem Bläserchor geht es anschließend mit den Laternen beim Martinsumzug quer durch die Stadt zu zwei Seniorenheimen.