Mattias Schweighöfer singt in der Stadthalle Zwickau

Konzert Am 23. Januar singt er vor Zwickauer Publikum

Zwickau. 

Zwickau. Matthias Schweighöfer, der Schauspieler, Synchronsprecher, Produzent und jetzt auch Musiker weiß, wovon er spricht, wenn er sich auf seinem Debütalbum durch die gesamte Palette verfügbarer menschlicher Emotionen singt. Als Spross der bekannten Schweighöfer'schen Schauspielerdynastie lernte er schon früh, was es bedeutet, sich vor großem und kleinem Publikum nackt zu machen. Und das nicht nur im übertragenen Sinne.

Am 23. Januar kann ihn das Zwickauer Publikum 20 Uhr in der Stadthalle Zwickau erleben. Er singt von Emotionen, die in der Welt der Sozialen Netzwerke so leicht abhandenkommen, weil sie von etwas leben, wofür sich kaum noch einer Zeit nimmt: nämlich den Moment. Oder einfach mal weniger Handy, wie Schweighöfer in einem Interview sagte und dabei sein typisches Grinsen aufsetzte.

Seine Karriere begann als Mackie Messer

Dass Musik und Matthias in einen Satz gehören, beweist Schweighöfer bereits seit jeher in der Auswahl seiner Filmmusik. Er sucht aus, stellt zusammen und singt auch selbst, wenn sich die Gelegenheit dazu ergibt. Ein Album und 38 Filme ist es her, dass Schweighöfers Karriere einst als Mackie Messer in einer Schulaufführung der Dreigroschenoper ihren Lauf nahm. Wer hätte jedoch ahnen können, dass aus dem Jungen aus Anklam jener Mann werden würde, der heute in sämtlichen kreativen Disziplinen unterwegs ist?

Von Brechts Brettern, die die Welt bedeuteten, dauerte es nur wenige Jahre bis zur Premiere vor laufender Kamera. Der damals 16-jährige Matthias mit dem unverkennbaren Brandenburger Timbre stand erstmalig im deutschen Fernsehfilm "Raus aus der Haut" vor der Kamera. Sein Stichwort: raus aus der Haut und hinein in die deutsche Seele. Ein Prinzip ohne Konzept, das sich mit bloßer Natürlichkeit bis heute, bis zu Lachen, Weinen, Tanzen wie ein roter Faden durch das künstlerische Werk von Matthias Schweighöfer hindurchzieht.