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Maximilian Paul gewann das Rennen vor dem Rennen

MOTORSPORT Dresdner siegte bei Pre-Event-Kart-Rennen in Mülsen

Mülsen/Sachsenring. 

Mülsen/Sachsenring. Noch bevor die Boxenampel für das erste Training zum ADAC GT Masters an diesem Wochenende auf dem Sachsenring am heutigen Freitag auf Grün sprang, gab es schon den ersten Sieger und Platzierte zu feiern.

Der Serienpromoter ADAC hatte Fahrer, Gäste, Vertreter der angeschlossenen Serien sowie Journalisten am Donnerstagabend auf die Kartbahn der Arena E in Mülsen zur "ADAC GT Masters und FIA ETCR eKart Challenge" eingeladen. Trotz lockerer Atmosphäre ging es letztendlich mit E-Karts um "real Racing".

Mit Freiem Training und Qualifying um die Startplätze sowie einem Rennen über 20 vergleichsweise lange Runden (auch die Rundenzeiten der Besten lagen über 40 Sekunden) wähnte man sich bei einem richtigen Rennen. Und wenn Rennfahrer das Visier ihres Helmes schließen, ist sowieso alles zu spät. So wurde gefightet, überholt und geblockt, als wäre eine beträchtliche Siegprämie ausgelobt.

Lokalmatador nutzte aktuell noch abrufbare Kart-Erfahrung

 

Am Ende gewann der Lokalmatador des Wochenendes in der gleich der Serie lautenden Top-Klasse ADAC GT Masters, der Dresdner Maximilian Paul. Von der Pole Position aus, ließ der Lamborghini-Pilot vom Team Paul Motorsport nichts anbrennen und verwies seinen Markenkollegen im Einheits-E-Kart wie auch ab heute auf dem Sachsenring, den Österreicher Mick Wilshofer, der allerdings für das Team Emil Frey Racing am Volant dreht. Hinter einem sehr schnellen Vertreter aus dem Umfeld dem vollelektrischen FIA ETCR eTouring Car World Cup, der erstmals am Sachsenring ist und hier das Finale seiner Premieren-Saison austrägt, wurde der junge Bayer Jan Marschalkowski Vierter. Er wird von Freitag bis Sonntag einen Mercedes-AMG GT3 pilotieren. Hinter ihm landete als bester Medienvertreter der Fotograf Bodo Kräling auf Rang fünf.

"Der erste Sieg des Sachsenring-Wochenendes. Damit sind von nun an sogar drei Siege möglich", meinte Maximilian Paul nach seiner Triumphfahrt semi-ernst. Warum eigentlich nicht? Schließlich feierten er und sein Renn-Partner, der italienischen Lambo-Werksfahrer Marco Mapelli, zuletzt als Dritte auf dem Lausitzring ihr erstes Saisonpodest.

 

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