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Meerane: Neuer Lesestoff für den Sommer

Buchsommer Eva-Maria Stange eröffnet Aktion in Meeraner Stadtbibliothek

Meerane. 

Meerane. Prominenter Besuch in der Stadtbibliothek in Meerane: Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange hat am Montagnachmittag den sachsenweiten Buchsommer eröffnet. "Lesen bleibt auch im digitalen Zeitalter etwas ganz Besonderes: Es ist eine faszinierende Abenteuerreise in fremde Länder, in Fantasiewelten oder auch in den eigenen Kopf. Ich freue mich, wenn ganz viele Kinder und Jugendliche dieses Gefühl für sich entdecken. Die Bibliotheken haben gezielt attraktive Bücher für Mädchen und Jungen gekauft, damit man damit in den Sommerferien - auch ohne ganz weit weg zu sein - fremde Welten oder auch sich selbst besser kennenlernen kann", sagte Stange in Meerane.

Das steckt hinter der Aktion

Der vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst geförderte Buchsommer Sachsen ist eine Sommerferienaktion von öffentlichen Bibliotheken. Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 16 Jahren können aus einer großen Auswahl von über 100 Büchern, die jede teilnehmende Bibliothek von zusätzlichen Mitteln anschaffen konnte, auswählen und in den Sommerferien lesen. Wer mindestens drei Bücher gelesen hat, erhält auf der großen Abschlussparty ein Zertifikat und kann einen Preis gewinnen. In diesem Jahr nehmen am Buchsommer Sachsen über 100 Bibliotheken teil. Der Buchsommer trägt Clubcharakter. Alle Teilnehmenden erhalten ein Leselogbuch, in dem sie ihre gelesenen Bücher bewerten. Nach einem Gespräch mit einer Bibliotheksmitarbeiterin oder einem Mitarbeiter wird das Logbuch gestempelt. Ziel ist es, mindestens drei Bücher auszulesen.

Im Buchsommer 2018 wurden von mehr als 8.000 Teilnehmern rund 42.000 Bücher ausgeliehen. Zahlreiche Bibliotheken veranstalten zudem ein Rahmenprogramm mit zum Beispiel Autorenlesungen, Poetry-Slams oder Kreativnachmittagen. Der Buchsommer wird seit 2012 als landesweites Projekt organisiert. Es wird vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst in diesem Jahr mit 153.000 Euro gefördert und durch den Landesverband Sachsen im Deutschen Bibliotheksverband koordiniert.